Sommerfest des Bürgerbusvereins 

„Fintau-Shuttle“ täglich 340 Kilometer unterwegs

Die Finteler Bürgerbusfahrer auf einen Blick. - Foto: Rutzen

Fintel - Die Finteler Bürgerbus-„Familie“ blickt voller Stolz auf das vergangene Jahr zurück. Die 40 Mitglieder des Trägervereins, darunter die 15 Fahrer, hatten es sich verdient, das Sommerfest zu feiern. Montags bis freitags fahren sie unentgeltlich Bürger mit dem „Fintau-Shuttle“ – wie der Bürgerbus seit dem Sommerfest heißt. Auf zwei Linien sind sie 340 Kilometer täglich unterwegs. Das entspricht seit der Inbetriebnahme des Busses am 15. Dezember 2014 rund 150 000 Kilometer. Die angebotenen Fahrten werden zu 75 Prozent durch die 140 Flüchtlinge und Asylbewerber in der Samtgemeinde gut ausgelastet. Zu 25 Prozent nehmen die Einheimischen den Bürgerbus in Anspruch.

Vorsitzender Wilfried Pohl sagte: „Es ist ein Segen, dass es uns gibt, denn wer würde diese Dienste sonst wohl leisten? Im Augenblick bewältigen 15 Fahrer die Fahrten. Es sind aber noch zu wenig. Um Fahrer zu werden, braucht es keine besonderen Voraussetzungen – nur einen Autoführerschein und zwei Jahre Fahrpraxis. Den Gesundheits-check bezahlt der Verein.“

Fahrdienstleiter Steffen Klaus berichtete während des Festes, dass die Fahrer ein echtes Team seien und einer dem anderen helfe. „Wenn kleinere Reparaturen anfallen, werden sie gemeldet und behoben.“ Komme es doch mal zu Ausfällen, stünden die Finteler mit den Bürgerbusvereinen Sottrum, Oyten, Achim und Ottersberg in Verbindung. Dort könne man sich einen Bus vorübergehend ausleihen.

Die „Aktiven Frauen“ Lauenbrück übergaben den Ehrenamtlichen eine Geldspende. Vorsitzende Gisela Volkmer: „Man kann den Einsatz des Bürgerbusvereins und der Fahrer gar nicht hoch genug bewerten.“ Informationen für angehende Bürgerbusfahrer und weitere Auskünfte zum Verein gibt es bei Wilfried Pohl unter der Telefonnummer 04267 / 953982. 

hr

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