Samtgemeinde Fintel 

Taufe des Bürgerbusses auf den Namen „Fintau-Shuttle“ 

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Nach fast zwei Jahren namenlosen Daseins wurde der Bürgerbus nun im Beisein von Fahrern und Gästen auf den Namen „Fintau-Shuttle“ getauft. 

Fintel - „Das Kind hat endlich einen Namen“, sagt Wilfried Pohl und fügt hinzu: „,Fintau-Shuttle‘ soll er heißen.“ Die Rede ist vom Bürgerbus der Samtgemeinde Fintel, der seit seiner Jungfernfahrt im Dezember 2014 zwar zielsicher und pünktlich, aber auch namenlos durch die Mitgliedsgemeinden fährt.

Während des Sommerfestes des Trägervereins hatten die Besucher bei einem Preisausschreiben die Qual der Wahl. Mehrere Namen, wie der Bürgerbus künftig heißen könnte, machten die Runde. Am Ende machte das „Fintau-Shuttle“ das Rennen. „Ich finde der Name passt, denn der Bus ist mehrmals täglich in der Samtgemeinde über die Fintau unterwegs, und das Wasser des Flusses findet sich ja auch in unserem Wappen wieder“, sagte Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger während der feierlichen Taufe am Wochenende. Seiner Einschätzung nach werde das Gefährt gut genutzt. Bis zum Jahr 2018 sei seine Finanzierung gesichert.

Bis zu 900 Fahrgäste im Monat

Viele Fahrer und Gäste wohnten der Bus-Taufe bei. Jennifer Krüger, die achtjährige Tochter des Bürgermeisters, nahm mit Unterstützung von Wilfried Pohl, dem Vorsitzenden des Bürgerbusvereins, den offiziellen Akt vor. „Der Bus ist nun etwa 150 .000 Kilometer seit seiner Inbetriebnahme gelaufen, und ist täglich viermal unterwegs“, erklärte Pohl. Bis zu 900 Fahrgäste im Monat würden ihn in Anspruch nehmen. „Derzeit haben wir 17 Fahrer, die freiwillig und unentgeltlich die Fahrgäste transportieren. Es könnten noch mehr sein, damit die Fahrer weiter entlastet werden. Denn es kann ja mal einer krank werden, frei machen oder in Urlaub fahren wollen“, so der Vorsitzende, der dem Bus in Abwandlung einer Schiffstaufe „immer eine Handbreit Luft unter dem Kiel“ wünschte. Mit Grillwurst und gemütlichem Beisammensein klang die kleine Tauffeier aus. -

hr

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