Das Feuerwehrhaus ist fertig

Einweihung bei den Lauenbrücker Brandschützern

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Die Einsatzfahrzeuge der Lauenbrücker Wehr sind wieder zurück im heimischen Stall. 

Lauenbrück - Von Hannes Ujen. Wohin man auch schaute – bei der feierlichen Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Lauenbrück herrschte allerseits große Zufriedenheit unter den am Großprojekt beteiligten Personen vor.

„Durch die gute Zusammenarbeit aller konnten wir den Neubau des Feuerwehrhauses reibungslos und fristgerecht umsetzen“, verkündete Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger. „Nachdem mittlerweile die Schlussrechnungen vorliegen, können wir sagen, dass der Kostenrahmen von 1,27 Millionen Euro eingehalten wurde.“

In die Historie ab Anfang 2014 zurückblickend sei das „eine bemerkenswerte Entwicklung bis zum heutigen Tag“ gewesen. Auslöser war die Übernahme des neuen Rüstwagens der Kreisfeuerwehrbereitschaft. „Sehr schnell hatte sich gezeigt, dass unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen ein grundlegender Umbau, wenn nicht sogar ein Neubau erforderlich ist, um allen Erfordernissen, die sich über die Jahrzehnte angestaut hatten, gerecht zu werden“, so Krüger. Die Planungsansätze hätten komplett angepasst werden müssen.

Damals hatte sich herausgestellt, dass eine vorausschauende Planung für alle Feuerwehrhäuser und den Brandschutz in der Samtgemeinde zwingend notwendig war. Nach diversen Sitzungen in Arbeitsgruppen und Ausschüssen mit durchaus kontroversen Beratungen wurde der Neubau des Feuerwehrhauses beschlossen, der sich auch unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit als die bessere Lösung gegenüber einem Umbau erwies.

Motivation aufrecht erhalten

Der stellvertretende Landrat Hans-Joachim Jaap sprach den Kameraden der Ortswehr Lauenbrück Glückwünsche zum neuen Gerätehaus und höchste Anerkennung dafür aus, „dass sie sich rund um die Uhr und 52 Wochen im Jahr“ ehrenamtlich für das Allgemeinwohl einsetzen. „Ihre Brand-, Rettungs- und Katastropheneinsätze sind kein Freizeitspaß, sondern Schwerstarbeit. Das Feuer ist schon lange nicht mehr der einzige Gegner – die Aufgaben und Ansprüche wachsen.“ Er hoffe sehr, dass das neue Feuerwehrhaus dazu beitragen möge, die Motivation aufrecht zu erhalten und schloss mit dem Wunsch: „Kommen sie bitte immer wieder gesund von ihren Einsätzen zurück.“

Ortsbrandmeister Dietmar Wahlers sprach seinem Team und deren Familien großes Lob aus, bevor er den obligatorischen großen Schlüssel von Tobias Krüger entgegen nahm. Gemeindebrandmeister Klaus Intelmanns Rückblick in die 1970er- und 1980er-Jahre mit beherrschbaren Situationen und immer neuen „Notlösungen“ wirkte fast amüsant. „Aber das große Aufgabenspektrum der Feuerwehr wird in Zukunft nicht kleiner“, konstatierte er. „Jede neue Aufgabe erfordert neue Technik sowie Aus- und Weiterbildung. Mit den fachlichen und zeitlichen Belastungen stoßen wir langsam an unsere Grenzen.“

Beim anschließenden Tag der offenen Tür konnte das neue Gebäude von der Öffentlichkeit ausgiebig besichtigt werden.

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