Viele Baumaßnahmen

Finteler Feuerwehrausschuss verabschiedet Fünf-Jahres-Plan

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Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses in Lauenbrück geht zügig voran.

Lauenbrück - Von Hannes Ujen. Der Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Fintel beschloss einstimmig den Fünf-Jahres-Plan der Feuerwehren für die Jahre 2018 bis 2022.

Nach zweijähriger intensiver Planung und Recherche durch die Arbeitsgemeinschaft „Feuerwehrhäuser“ in Zusammenarbeit mit der Sicherheitsberatungsfirma Luelf & Rinke erhalten die Brandschützer der fünf Ortswehren damit jetzt Planungssicherheit bis zum Jahr 2022, mit zusätzlichem Ausblick für die Zeit bis 2027.

Lauenbrück und Helvesiek stehen auf der Prioritätenliste ganz oben

Wenn die Feuerwehrkräfte bei einem kritischen Wohnungsbrand innerhalb der vorgegebenen zehn Minuten nach der Alarmierung mit sechs Einsatzkräften und nach weiteren fünf Minuten mit zusätzlichen zehn Leuten am Einsatzort sein sollen, ist die Erhaltung der Standorte Fintel, Helvesiek, Lauenbrück, Stemmen und Vahlde als konkretes Ergebnis dieser Studie unabdingbar und notwendig.

Das Feuerwehrhaus im Ortskern von Helvesiek wird 2019 durch ein neues Gebäude an der K 212 ersetzt.

Ganz vorne auf der Prioritätenliste stehen die Neubauten der Feuerwehrhäuser Lauenbrück und Helvesiek sowie die Modernisierung des Feuerwehrhauses Stemmen. Dazu gab Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger dem Fachausschuss einen Sachstandsbericht: „Das neue Feuerwehrgerätehaus in Lauenbrück hatte in seinem Baufortschritt einen etwa vierwöchigen Verzug. Der wurde jedoch durch gute Baukoordination und passende Witterung aufgeholt.“ Daher könne man mit einer Fertigstellung bis Ende November rechnen. Die Eröffnung des Feuerwehrhauses werde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. „Das neue Feuerwehrgerätehaus in Helvesiek wird das Architekturbüro Engelhardt & Röhrs aus Schneverdingen planen“, verriet Krüger.

Kurzfristig würden jetzt Gespräche zwischen der Samtgemeinde und den Architekten über das weitere Vorgehen geführt. Gebaut werde das Haus an der Kreisstraße 212 in der Nähe des Tennisplatzes, sodass das alte Feuerwehrhaus im Ortskern für andere Dinge zur Verfügung stünde. Die Kostenschätzung für das Bauvorhaben lägen, so Krüger, bei 100.000 Euro für Planung und Anträge im Jahr 2018 sowie für den Bau bei 580.000 Euro ein Jahr später.

Das Gerätehaus in Stemmen wird im Umkleide- und Sanitärbereich erweitert.

Nach Angaben des Bürgermeisters Reinhard Trau von der Gemeinde Stemmen als Vermieterin des dortigen Feuerwehrgerätehauses wurde der Ratsbeschluss gefasst, die notwendigen baulichen Erweiterungen des Gebäudes im Umkleide- und Sanitärbereich zeitnah vorzunehmen. „Unser Mitarbeiter René Acimovic hat den ersten Entwurf eines Raumplanes anhand des personellen Bedarfs und der gesetzlichen Vorgaben bereits erarbeitet“, entgegnete Krüger.

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