Feuerwehrausschuss: Gemeindebrandmeister bilanziert Einsatzgeschehen

Brandschützer sind gefordert

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Gemeindebrandmeister Klaus Intelmann.

Lauenbrück - 55 Mal schrillten bei den Feuerwehren in der Samtgemeinde Fintel im vergangenen Jahr die Alarmglocken. „Und damit 14 Mal mehr als im Vorjahr“, so Klaus Intelmann.

Der Gemeindebrandmeister berichtete während der jüngsten Sitzung des Feuerwehrausschusses über das Gesamteinsatzgeschehen für die Ortswehren in Fintel, Helvesiek, Lauenbrück, Stemmen und Vahlde. 16 Mal hätten die Kameraden zu Brandeinsätzen zwischen Fintau und Eurostrand ausrücken müssen. Bei 33 Hilfeleistungen ergriffen sie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Weiterhin leisteten sie eine Brandwache. „Das sind unterm Strich 17537 Dienststunden“, bilanzierte Intelmann. „Bei der Jugendfeuerwehr verzeichnen wir 2191 Dienststunden.“

In der Einsatzabteilungwürden sich seiner Auskunft nach 253 Aktive mit einem Altersdurchschnitt von 39,7 Jahren befinden. Der Personalbestand belaufe sich in der Altersabteilung auf 81, in der Jugendfeuerwehr auf 38 und in der Musikgruppe auf 26 Mitglieder. Auch die erfolgreiche Teilnahme an Lehrgängen sei ein wichtiger Faktor für die hohe und schlagkräftige Einsatzbereitschaft der Feuerwehren, so der Gemeindebrandmeister. Acht Kameraden, führte er aus, hätten die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle und sieben Brandschützer die Feuerwehr und Rettungsleitstelle des Landkreises Rotenburg in Zeven besucht. 13 Nachwuchskräfte hätten erfolgreich ihre Truppmann-1-Ausbildung absolviert, gemeinsam mit Scheeßel.

Als weitere, das vergangene Jahr betreffende Schwerpunkte nannte Intelmann den Einbau der Digitalfunkgeräte und entsprechende Schulungen, die Leistungswettbewerbe in Vahlde sowie die Überprüfung der Feuerwehrhäuser in Fintel, Stemmen und Vahlde durch die Feuerwehrunfallkasse.

„Die Beteiligung an Übungsdiensten ist leider sehr schlecht“, konstatierte er. „Das hat zur Folge, dass wir uns entsprechende Konsequenzen bis hin zum Ausscheiden aus der Wehr überlegen müssen.“

In der Sitzung stand erneut das dringende Thema „An- und Neubau Feuerwehrhaus Lauenbrück“ auf der Tagesordnung, jedoch ohne konkretes Ergebnis. Die einzige Aussage war, dass die Mittel in der Ratssitzung Anfang April sowieso freigegeben werden müssten, da ein Sperrvermerk im Haushalt enthalten sei. Vorher gebe es noch eine weitere Sitzung des Feuerwehrausschusses.

Weitere Schwerpunkte für das laufende Jahr seien die Planung „Neubau Feuerwehrhaus Helvesiek“, die neue Alarm- und Ausrückordnung, die Mehrbelastung für Lauenbrück durch den neuen Rettungswagen und die Wärmebildkamera, der Feuerwehrbedarfsplan für die Samtgemeinde, die Aufstellung eines Fünf-Jahres-Plans und ein neues Verwaltungsprogramm.

hu

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