Planungen für Wohnhäuser werden fortgesetzt

Ehemalige Hofstelle Wahlers in Lauenbrück geht in die nächste Phase

Die Ecke Schwarzer Weg/Im Heidhorn.
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Ein Wohn- und Gewerbegebäude entsteht auf der ehemaligen Hofstelle an der Ecke Schwarzer Weg/Im Heidhorn.

Lauenbrück – Anfang April wurde das Thema im Bau- und Planungsausschuss der Samtgemeinde Fintel besprochen, nun stand es noch mal auf der Agenda einer Sitzung des Lauenbrücker Gemeinderats: die Zukunft der ehemaligen Hofstelle Wahlers. Um weitere Details zur Planung bekannt zu geben, waren auch Architektin Bianca Witt und Stadtplaner Udo Lohreit vom Planungsbüro Instara anwesend.

Schon jetzt sind einige Details in den Unterlagen zu erkennen, beispielsweise soll das geplante Wohn- und Gewerbegebäude zur Integration in das dörfliche Bild einen Gutscharakter erhalten. Über das Flachdach soll ein Staffelgeschoss gesetzt werden, als maximale Firsthöhe sind zwölf Meter angedacht. Vorgesehen ist bisher eine Zweigeschossigkeit. Die Außenfassade wird verklinkert, ein Teilbereich verputzt oder holzverkleidet. Der Parkplatz im Innenhof wird mit Zufahrt zur Hauptstraße angelegt, dort sollen maximal 46 Plätze entstehen können.

Als einen neuen Punkt stellte Lohreit nun die örtlichen Bauvorschriften in Sachen Dachgestaltung vor. Farben und Materialien wurden benannt, doch vor allem wurde in der Sitzung über die Frage sinniert, ob die Scheune erhalten werden kann und soll. Dabei ging es auch um die Überlegung, mit welchem Dach sie dann ausgestattet werden soll. Diese könnte, da sie nicht marode ist, zwischen den noch zu bauenden Häuser stehen bleiben und als Garage dienen.

Viele Ideen auf dem Tisch

Bianca Witt erklärte, dass eine Dacheindeckung in klassischer Form zu statischen Problemen führen könne. Da es sich bei der Scheune um eine mit altem Sprengwerk handelt, könne man wahrscheinlich nicht einfach ein ziegelfähiges Dach aufsetzen. „Da bekomme ich Bedenken aufgrund der Optik“, äußerte sich Grünen-Ratsfrau Monika Freitag ob einiger Vorschläge, die eine alternative Form der Bedachung skizzierten. Witt erläuterte ihre Ideen und betonte, dass dies eben erstmal nur Ideen seien. Verschiedenen Mitglieder des Gremiums diskutierten über diese, offensichtlich ist das Interesse an der zukünftigen Gestaltung der Hofstelle groß.

Doch am Ende stellte Bürgermeister Jochen Intelmann (SPD) fest, dass die Diskussion „Lebenszeitverschwendung“ sei: „Wir sind alle nicht der Eigentümer.“ Genaue und finale Planungen konnten in der Ratssitzung nicht definiert werden – dennoch einigten sich die Politiker darauf, nun den Aufstellungsbeschluss zu fassen – dies erfolgte einstimmig. Den Regeln eines Bauleitverfahrens folgend, wird es nun im nächsten Schritt zu einer ortsüblichen Bekanntmachung des Beschlusses kommen. Und erst dann wird es an die Erarbeitung des notwendigen Planungskonzepts gehen.

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