Ideen, Musik und Accessoires

Sommerlicher Landmarkt: Entspannung war die Trumpfkarte

Ein tierisches Vergnügen: Das Flanieren an den rund 50 Ständen machte nicht nur Zwei-, sondern auch Vierbeinern sichtlichen Spaß.

Lauenbrück - Wenn der Dudelsackspieler zwischen Alium und blühendem Hollunder durch die Parkanlagen schreitet, ein Pfau lautstark in die schottischen Klänge einfällt und die Verkäuferin am Stand für Feigensenf staunt, wie schnell ein Esel mitsamt Führung vorbei galoppiert – dann ist wieder Landmarkt im Landpark Lauenbrück. Dabei erwiesen sich die siebte Auflage für die rund 50 Aussteller, aber auch die ob der Temperaturen leicht zurückgegangene Zahl der Besucher als heiße Angelegenheit, und das nicht nur am Grill mit den frischen Würstchen.

Zu erleben war die bewährte Mischung aus hochwertigen Accessoires, kreativen Ideen für Heim und Garten sowie Musik und einigen Walk Acts. Mit dem Trio „Sax und Schmalz“ und dem dreibeinigen Sherlock Holmes oder den „Schnattertanten“, die nebenbei für das zweite Krimidinner warben, trafen die Besucher auf alte Bekannte. Neu hingegen waren viele der ausgestellten Produkte und Ideen: Upcycling-Taschen aus Turnmatten, Vasen aus Betontextil, Vitalpilze für Vierbeiner, deren positive Wirkung Anbieterin Sophie Knispel an ihrem Hund und sich selbst erprobt hatte, oder die Biere einer kleinen Nienburger Brauerei mit verheißungsvollen Namen wie „Sonnentau“ oder „Mauerblümchen“. In den maritimen Deckchairs, auch als „Alsterstühle“ bekannt, hatte es sich das Ehepaar Spiecker aus Scheeßel bequem gemacht hatte. „Supergemütlich“, befand die Hobby-Autorin Renate Spiecker.

Entspannung war denn auch die Trumpfkarte des Landmarktes an diesem Sommer-Wochenende: „Das Ambiente ist so tiefenentspannend – allein das hat die beiden Tage schon gelohnt“, so Christoph Croczek von „BeSeaside“, die die Deckchairs mit amerikanischem Design in der Hansestadt als „Alsterstuhl“ populär gemacht haben. Dem stimmten auch die meisten Besucher zu: „Sehr angenehm, dass es nicht so voll ist, so kann man das Bummeln richtig genießen“, befand Petra Otten aus Verden, die am Samstag mit ihrer Schwester einen Gang durch den Park unternahm. Sie schätzte vor allem die Mühe, die in die Dekoration des Landparks, aber auch der weißen Zelte geflossen war: „Toll, wie liebevoll das hier alles aufbereitet ist; da macht es noch mehr Spaß, selbst gemachte Produkte wie die Brotaufstriche oder Traumfänger zu unterstützen!“

Fritz-Walter Spiecker aus Scheeßel legte in einem der Deckchairs aus Hamburg ein Verschnaufpäuschen ein.

Ebenfalls von der Atmosphäre gefangen nehmen ließ sich Familie Richter aus Buchholz. Während die Söhne Jari und Jasper in der Naturwerkstatt unter Anleitung Nägel in Baumscheiben schlugen, gab's ein Lob von der Mutter: „Wir kommen nicht nur zum Landmarkt her, sondern zum Beispiel auch mit der Krippe – da gehört Lauenbrück meist zu den ersten Vorschlägen, wenn es um Ausflüge geht!“

Abgerundet wurde das Programm von Vorträgen rund um Bienen und Chutneyherstellung sowie die Thementische. Wer die duftenden Angriffe auf die Sinne aus Kräutern, Blumen und Früchten richtig den Schlagwörtern wie „übel & gefährlich“ oder „grün & gesund“ zuordnete, konnte einen Gewinne mit nach Hause nehmen.  

 hey

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