Bürgermeister und Nikolaus durchschneiden das Band

Einweihungsfeier des Krippenanbaus im Vahlder Kindergarten

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Frauke Sablotzke (li.) und Team begrüßten mit den Regenbogen-Junghandwerkern die Einweihungsgäste. 

Vahlde - Von Hannes Ujen. Große Freude ringsum bei Kindern und Erwachsenen anlässlich der Einweihungsfeier des Krippenanbaus in Vahlde. „Wir haben eine spannende Zeit auf der Baustelle gehabt, teilweise anstrengend, aber auch sehr schön, denn wir konnten auch manchmal mit den Handwerkern über ihre Arbeit sprechen“, verkündete am Mittwoch Frauke Sablotzke, Leiterin des Vahlder Regenbogen-Kindergartens, zur Begrüßung der vielen Eltern, Großeltern und Kinder auf dem Vorplatz der Einrichtung.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen sei mit Ute Lüdemann, Tanja Pavlovic, Bianca Zimmermann und ihr verdoppelt worden. Das Team hätte sich gut und mit viel Geduld mit den unruhigen Verhältnissen während der Bauphase arrangiert und dabei auch noch eigene Ideen umsetzen können. „Ohne Gemeinde und Bürgermeister hätten wir hier allerdings gar nichts machen können, denn ihnen verdanken wir diese schöne kleine Einrichtung.“

Ortsbürgermeister Jürgen Rademacher (CDU) griff ihre Dankesworte auf: „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine kleine Gemeinde wie Vahlde solch ein Projekt bewältigt.“ Es sei gelungen, nach dem Ortsratsbeschluss vom 2. Februar innerhalb kürzester Zeit den An- und Umbau im Oktober abzuschließen. 

Regelgruppe für 25 Kinder und Krippengruppe für 15 Kinder

Sein Dank ging an den Planer, Architekt Ingo Ruschmeyer, die örtlichen Handwerker, die trotz Hochkonjunktur ihre Arbeit zeitgerecht erledigt hätten und an die unterstützende Samtgemeindeverwaltung mit Bauamtsleiter Volker Behrens. „Wir, die Gemeinde Vahlde, sind stolz darauf, dass wir als Bauherr des Projekts mit verbleibenden Kosten von gut 100.000 Euro nun eine Regelgruppe für 25 Kinder und die Krippengruppe für 15 Kinder nach neuesten Standards anbieten können.“

Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger betonte: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass eine Gemeinde so viel Geld ausgibt, aber der Bedarf an Kita- und Krippenplätzen steigt. Der Trend liegt momentan bei einer Betreuungsquote von 45 Prozent, aber ich bin mir sicher, dass wir uns in den nächsten Jahren bei dem einen oder anderen Bauvorhaben wiedersehen werden.“

Mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehen, “ erfreuten die teils verkleideten und mit Werkzeugutensilien ausgestatteten Regenbogenkinder die Gäste und lockten damit auch den Nikolaus an: „Was macht ihr denn hier?“ – „Wir feiern Einweihung!“, schallte es ihm entgegen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Rademacher durchschnitt der Überraschungsgast dann das obligatorische Band und ließ die Besucher zur Besichtigung sowie Kaffee- und Kuchenrunde in den Regenbogen-Kindergarten ein.

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