Drei Schulen der Samtgemeinde organisieren gemeinsamen Weihnachtsbasar

Eine Frage der Vernetzung

Die Lauenbrücker Grundschüler und ihre Schulleiterin Kristina Muraszewski freuten sich, bei den „großen Kollegen“ der Fintauschule zu Gast zu sein. - Foto: Heyne

Lauenbrück - Schüler, Eltern, Lehrer, Großeltern und Geschwister – der Andrang am Samstagnachmittag in der Fintauschule war groß, in den Klassenzimmern und über die mit riesigen Transparentsternen und Lichtergirlanden geschmückten Flure schoben sich hunderte von Besuchern. Kein Wunder, hatten sich doch gleich drei Schulen zusammengeschlossen, um erstmals gemeinsam einen Adventsbasar zu organisieren.

Und was für einen: Unter den klassenweise hergestellten und angebotenen Basteleien fanden sich nicht nur „Klassiker“ wie Teelichter, Lebkuchen und Christbaumschmuck, sondern auch allerlei Kurioses: Sterne aus Nudeln oder Wäscheklammern, Teebeutel-Tannenbäume oder Elchkarten aus Fingerabdrücken, einige Klassenräume weiter Kerzenständer aus Beton oder gefilzte Steine. Ein Dutzend Schüler der Sprachlernklasse der Fintauschule hatte in zweitägiger Arbeit Wendemützen genäht, die Grundschüler aus Lauenbrück verkauften stolze 42 Flaschen selbst gemosteten Apfelsaftes vom eigenen Schulbaum.

Greifbar war nicht nur die Begeisterung bei der Herstellung, sondern auch der Stolz erklären zu können, wie man zum Beispiel Meisenknödel selbst macht – und die Aufregung, bei den „Großen“ zu Gast zu sein, wie eine Lehrerin der Freudenthalschule berichtete.

Dazu die Schulleiterin der Grundschule an der Wümme, Kristina Muraszewski: „Es geht nicht nur um den gemeinsamen Basar – sondern um Vernetzung, darum zu wissen, was bei den anderen so passiert, sich nicht mehr so fremd zu sein. Wir wollen gemeinsam Schullandschaft gestalten.

Die Idee sei, so ihr Kollege Helgo Mayrberger von der Fintauschule, bereits Anfang des Jahres entstanden. Als erster Gastgeber habe sich die Fintauschule angeboten, „weil wir räumlich einfach über die größten Kapazitäten verfügen“, so der Leiter.

Weihnachtsbasar in Lauenbrück

Und nicht zuletzt auch die Schulfördervereine nutzten die Gelegenheit sich zu präsentieren. Mit ihrem Verkauf von Waffeln, Muffins, Kaffee und Kuchen – selbstverständlich alles genau abgesprochen, um wie bei dem Gebastelten Dopplungen zu vermeiden – spülen sie Geld in ihre Töpfe, ebenso wie die Klassen selbst. Die verwenden die Erlöse für ganz unterschiedliche Zwecke, wie Mayrberger weiß: „Eine Klasse unterstützt ein Patenkind in Afrika, eine andere spart auf den Hochseilgartenbesuch während der Klassenreise.“ - hey

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