„De Düvel föhrt de Hand“ ab Sonnabend im Finteler Gasthof Röhrs

Eine Annonce sorgt für Aufruhr

+
„De Finteler“ feiern am Sonnabend Premiere mit ihrem Theaterstück „De Düvel föhrt de Hand“.

Fintel - Liebhaber plattdeutscher Schauspielkunst sollten sich das Stück „De Düvel föhrt de Hand“ nicht entgehen lassen, mit dem die Theatergruppe „De Finteler“ am Sonnabend im Gasthaus Röhrs (Pferdemarkt 3) in Fintel Premiere feiert.

Und darum geht‘s in dem an Wortwitzen und unfreiwillig komischem Slapstick-Humor nicht mangelnden Zweiakter aus der Feder von Bernd Spehling: Ein Fluglotsenstreik beschert dem Lufthansa-Piloten Marcel Freiherr von Hohenstein (dargestellt von Manuel Heins) einen freien Tag. Und da Ehegattin Gracia (Doris Golücke) sowieso gerade mit ihren Canasta–Damen auf Sylt weilt, findet dieser seine ganz persönliche „Streik–Versüßung“ in der reizenden Stewardess Natalie (Maria Bellmann).

Wäre da nicht Nachbar Alfons Butenschön (Markus Patschull), der durch die Folgen seiner stets kopfscheu formulierten Zeitungsgesuche alles und jeden um sich herum in Mitleidenschaft zieht. Weshalb ihm von Ehefrau Charlotte (Heidi Ruschmeyer) unter Androhung der Scheidung jegliches Annoncieren bereits verboten wurde. Doch ein letztes Mal möchte sich Alfons fachkundigen Rat als „vielseitig interessierter Hobbyforscher“ einholen und bestellt „Gleichgesinnte“ zu einem verhängnisvollen Treffpunkt vor die Eingangstür des eigentlich leer stehenden Hauses der von Hohensteins. Wie den Handwerker Harri Eins (Stefan Nordmann), den Bauern Wiko Kreienboom (Ja-Felix Aselmann), den Mahatma-Bruder Moal Anders (Jan-Peter Ruschmeyer), den in mehrfacher Hinsicht etwas anderen Interessenten Klaus-Bärbel (Dietmar Bellmann) und die Bohnermaschinen-Vertreterin Beate Puvogel (Christine Aselmann).

Alfons Butenschöns Frau Charlotte ahnt Schlimmes. So ganz verstehen kann das die ohnehin begriffsstutzige Putzfrau Pauline (Sara Brockmann) nicht. Ein heilloses Durcheinander entsteht. Kann Marcel von Hohenstein die Situation retten?

Die Regie führt in bewährter Weise Peter Rohlfs, die Souffleuse ist Jenny Brüggemann. Für die Maske und Frisuren sind Waltraud Renken und Irmtraud Ruschmeyer verantwortlich. Für die Bühnentechnik sorgen Werner Kahlke, Gisbert Stöver, Marc Stöver, Dietmar Bellmann und die Malerarbeiten erledigt Manuel Heins.

Neben der Premierenveranstaltung am Sonnabend zeigt das Schauspielensemble sein Stück auch noch an diesem Sonntag ab 16 Uhr sowie am Mittwoch, 14. März, ab 20 Uhr.

Karten zum Preis von acht Euro (Kinder zahlen vier Euro) sind direkt an der Theaterkasse erhältlich. - hr

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Leipzig und Augsburg mit Mühe im Pokal weiter

Leipzig und Augsburg mit Mühe im Pokal weiter

Flutkatastrophe in Indien trifft Hunderttausende

Flutkatastrophe in Indien trifft Hunderttausende

Syker Gourmetfestival

Syker Gourmetfestival

Weyher Ortsschildlauf

Weyher Ortsschildlauf

Meistgelesene Artikel

Erfolgsgeschichte: Rotenburg kommt beim Stadtradeln auf Platz eins

Erfolgsgeschichte: Rotenburg kommt beim Stadtradeln auf Platz eins

Maisfeldfete ein großer Erolg

Maisfeldfete ein großer Erolg

Bötersener Dorfladen: 104 Gesellschafter im ersten Anlauf

Bötersener Dorfladen: 104 Gesellschafter im ersten Anlauf

Kommentare