Wettbewerb der Reitgemeinschaft Fintel

Reitturnier in Fintel: Duelle hoch zu Ross

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Teilnehmerin Dana Morgan mit Pferd Aragorn überwindet die Aufgaben des gerittenen Trails und sichert sich einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Fintel - Von Marié Detlefsen. In seine vierte Runde startete am Sonntag das Sommerturnier der Reitgemeinschaft Fintel. Auf dem Prüfungsprogramm standen Dressur und der allseits beliebte gerittene Trail, bei dem Pferd und Reiter gemeinsam praktische Aufgaben bewältigen müssen, die sich auch im normalen Alltag wiederfinden.

Mit fast 25 Teilnehmern für die Dressur waren viele Teilnehmer aus dem Umkreis vertreten, dennoch war die Resonanz aus dem Vorjahr diesmal etwas kleiner ausgefallen. „Aber das macht nichts“, beteuerte Organisatorin und Reitlehrerin Marlene Heuer-Patschull. „Es geht uns darum, Spaß zu haben und allen ein tolles und interessantes Turnier zu bieten.“ Außerdem sei die Gemeinschaft auf dem Finteler Reitplatz etwas Besonderes, da jeder sein Pferd auf die Wiese lassen und sich mit den anderen Reitern und Besuchern austauschen könne.

Gestartet wurde am Vormittag mit der Dressur in drei Altersgruppen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bei den Sechs- bis Zwölfjährigen belegte Rosalie Schreibvogel den ersten Platz, gefolgt von Lilly Schreibvogel und Mira Cordes. Bei den Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren ging Svenja Hastedt mit Pferd Shamal als Siegerin hervor. Als zweiter und dritter Platz bestiegen Antonia Siegmann und Svenja Olschewsky das Treppchen.

Mit neun Reitern war die erwachsene Klasse mit den meisten Teilnehmern vertreten. Den ersten Platz sicherte sich hier Sophie Gombert auf Califa, knapp gefolgt von Westernreiterin Dana Morgan und ihrem Partner Michael Hoch auf Aragorn. Gombert und Morgan blieben den Richterinnen dabei besonders im Gedächtnis, da sie sehr harmonisch mit ihrem Pferd im Einklang waren.

Auch beim gerittenen Trail überzeugte Morgan die Jury mit ihrem Können und belegte in der Disziplin ebenfalls den zweiten Platz. Die Fintelerin nahm zum ersten Mal am Sommerturnier der Reitgemeinschaft teil. „Ich war vorher noch nie hier, aber bin total begeistert von der tollen Atmosphäre“, sagte sie. Seit etwa zehn Jahren sei sie leidenschaftliche Reiterin und habe dabei vor allem das Westernreiten für sich entdeckt. Ihren Quarter-Horse-Mix Aragorn habe sie dabei selbst ausgebildet.

Aber auch die anderen Turnierteilnehmer zeigten volle Konzentration beim gerittenen Trail. Die Aufgaben bestanden aus praktischen Übungen wie auf dem Pferd ein Tor zu öffnen, auf ein Podest zu steigen, im Trab einen vollen Wasserbecher zu transportieren oder mit dem Pferd an der Hand zu balancieren. Den ersten Platz mussten sich Svenja Hastedt, ebenfalls Vorjahressiegerin, und Michael Hoch allerdings teilen. „Die Abwechslung der unterschiedlichen Aufgaben und auch der Teilnehmer machen das Turnier zu einem wunderschönen Ereignis“, schlossen die beiden Richterinnen, Anika Studt und Anette Klatt ihre Wertung ab.

Wegen der etwas geringeren Teilnehmerzahl werde es im kommenden Jahr leider kein Sommerturnier geben, bedauerte Heuer-Patschull. „Die von uns organisierte Pferderallye findet aber weiterhin statt.“

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