DRK-Ortsverein Helvesiek begrüßt zahlreiche „Wiederholungstäter“

54 Blutspender im Helscher Hus

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Werner Bassen (r.) und Günter Oetjen fühlen sich vom Helvesieker Blutspendeteam mit Martina Oetjen (v.l.), Christel Behrens, Renate Lohmann, Anita Glüsing, Anneli Lüdemann, Heidi Bassen und Irmgard Gerken bestens betreut.

Helvesiek - Bundesweit ist die Zahl der Blutspender rückläufig. In Helvesiek kann das Deutsche Rote Kreuz noch einigermaßen zufrieden sein. 54 Spendenwillige kamen im Helscher Hus zum Aderlass, darunter auch zwei Erstspender. „Ohne Blutspende könnten viele Menschen nicht überleben, allein wenn man die vielen Verkehrsunfälle und die Krebserkrankungen betrachtet“, erklärte Heidi Bassen, die „Chefin“ des Helvesieker Blutspendedienstes. „Wenn ich mal einen Verkehrsunfall haben sollte, erwarte ich, dass im Ernstfall Blut für mich bereit steht.“ Das gleiche Recht, so Bassen, hätten andere auch.

Jeden Tag werden in Deutschland 15000 Blutspenden benötigt. Allein 30 Prozent fließen in die Krebstherapie, um der Blutarmut bei Leukämie entgegenzuwirken. Dabei nimmt der Bedarf jährlich um 1,5 Prozent zu. „Um diesen zu decken, müssten sechs Prozent der Bevölkerung regelmäßig Blut spenden“, rechnet Bassen vor.

Die Altersgrenze sei schon weitgehend aufgehoben. Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren, könne Blut spenden – Frauen etwa vier Mal und Männer etwa sechs Mal im Jahr.

hr

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