Das Fest muss warten

Finteler Schützenverein besteht seit 150 Jahren

Das Schützenhaus hat Wilhelm Stöver entworfen.
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Das Schützenhaus hat Wilhelm Stöver entworfen.

Fintel – Finteler Schützenverein ist vor 150 Jahren, im Jahr 1871, gegründet worden. Eigentlich stünde also ein großes Fest an, „wahrscheinlich würden wir zwei Tage feiern“, meint der zweite Vorsitzende Ingo Ruschmeyer. Doch das geht aktuell nicht, auch eine Planung ist zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht möglich. „Wir wollen dennoch einmal allen unseren Mitgliedern deutlich ein Dankeschön aussprechen“, ergänzt Martin Wiechern, Vorsitzender des Vereins.

Denn schließlich habe der Verein nur dank der zahlreichen Mitglieder in all den Jahren Bestand gehabt. „Ausdrücklich danken wir allen Mitgliedern, auch jenen, die vielleicht den Verein irgendwann verlassen haben – nichtsdestotrotz haben eben alle an der Geschichte des Vereins teilgenommen“, so Wiechern weiter. „Normalerweise würden wir jetzt viele Arbeitsdienste leisten, viele Informationen untereinander austauschen, viele Ideen miteinander entwickeln – all dies fällt aber aktuell weg“, bedauert Geschäftsführer Frank Brockmann. Das Jubiläumsschützenfest mit befreundeten Vereinen werde aber kommen, auch wenn eben noch nicht feststeht, wann genau gefeiert werden kann. Sogar eine Band ist schon ausgewählt worden, aber noch verraten die Organisatoren nicht, welche Truppe für Musik sorgen wird. „Wir wollen, dass es spannend bleibt“, sagt Pressewart Werner Kahlke mit einem Schmunzeln.

Aktuell 160 Mitglieder

Aktuell hat der Verein 160 Mitglieder. Die Jahreshauptversammlung wurde verschoben, das sei rechtlich auch machbar, berichten die Vorstandsmitglieder weiter. Aktuell wird gewartet, dass es eben wieder losgehen kann mit den in normalen Zeiten üblichen Angeboten. „Wir hoffen natürlich, dass uns keine Mitglieder abspringen und sind dankbar für die Geduld, die alle aufbringen“, berichtet Wiechern.

„Wir freuen uns wirklich sehr, wenn wir dann irgendwann wieder in geselliger Runde aktiv werden können“, betont Ruschmeyer. Immerhin habe es auch im letzten Jahr in der zweiten Hälfte des Sommers einige Lichtblicke gegeben. „Grundsätzlich lassen wir aber Vorsicht walten, wir haben schließlich Verantwortung, auch unseren Mitgliedern gegenüber“, so Kahlke. Sobald feststehe, dass wieder gefeiert werden darf, werde man dann die Planung für das große Fest angehen.  jtb

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