Check: So präsentiert sich Bürgermeisterkandidat Tobias Krüger im Netz

Stimmenfang auf Facebook

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Auch im Internet geht Tobias Krüger, Bürgermeisterkandidat in der Samtgemeinde Fintel, auf Stimmenfang.

Lauenbrück - Er hat eine eigene Website und nutzt Facebook: Tobias Krüger, einziger Kandidat für die Bürgermeisterwahl in der Samtgemeinde Fintel, kämpft auch im Internet um Stimmen. Wir haben uns den Online-Auftritt genauer angesehen.

Wer den Namen des Amtsbewerbers mit dem Zusatz „Fintel“ googelt, bekommt als erstes Suchergebnis nicht etwa die offizielle Homepage des 38-Jährigen präsentiert, sondern wird über die Internetpräsenz der Samtgemeinde auf Baugrundstücke in Lauenbrück und Helvesiek hingewiesen. Kein Wunder, ist Krüger, der langjährige Bauamtsleiter in der SG-Kommunalverwaltung, doch bisher auch Ansprechpartner in dieser Angelegenheit gewesen. Erst an vierter Stelle spuckt Google die Seite des von CDU, SPD und Grünen unterstützten, selbst aber parteilosen Kandidaten aus. Die wird zwar seit Wochen schon nicht mehr gepflegt, verrät aber doch einiges über ihn.

Auf der Startseite bedankt sich Krüger für das von den Parteien entgegengebrachte Vertrauen und bietet den Dialog mit den Bürgern an – optisch flankiert von Fotos, die die Samtgemeinde ganz unterschiedlich bebildern. Im Bereich „Lebenslauf“ erfährt der Netzseiten-Besucher mehr über Krügers Ausbildung, seinen beruflichen Werdegang, dass er Vater zweier Kinder ist und gerne Sport treibt (Laufen, Fahrrad fahren).

In der Sektion „Meine Ziele“ präsentiert Krüger die verschiedenen Handlungsfelder, die er, sollte er Bürgermeister sein, angehen möchte. Angerissen werden die Bereiche Standortqualitäten ausbauen, Kommunikation und bürgerschaftliches Engagement stärken, Verwaltungsstruktur, Dienstleistungen und Mitarbeiter sowie Finanzen. Hier geht die Aufzählung von Slogans auch in die Tiefe.

In puncto Gestaltung ist die Homepage recht einfach gehalten, dadurch aber durchaus übersichtlich. Klickt man auf den „Aktuelles“-Button, folgt auch schon die Enttäuschung: Bis auf einen Werbeflyer sind hier keine Neuigkeiten eingestellt.

Ob dagegen auf das Kontaktformular jemand reagiert? Es lässt sich zumindest nutzen. Genauso wie die hinterlegte E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die Absprünge von der Homepage zu Facebook – das einzige soziale Netzwerk, in dem der Bürgermeisterkandidat präsent ist. Dort postet er seit Mitte November vergangenen Jahres regelmäßig Fotos und Artikel. Netzwerk-Kontakten und Neugierigen, die seine Seite besuchen, zeigt er damit ein bisschen was vom Menschen Tobias Krüger. Sie sehen einen Kandidaten, der das Gespräch zum Bürger sucht, sich auf öffentlichen Anlässen zeigt und es selbst nicht scheut, sich mit seiner Familie zu zeigen.

Für seine Posts erntet der 38-Jährige hingegen recht wenig „Gefällt mir“-Daumen – was wohl auch an der vergleichsweise geringen Zahl seiner Freunde im sozialen Netzwerk liegen dürfte.

Krüger im Netz – Das Vorgehen: Was erfahre ich über den Bürgermeisterkandidaten Tobias Krüger im Netz? Mit den Augen eines Bürgers hat sich die Redaktion den Amtsbewerber und seine Online-Präsenz angesehen – und dabei bewusst darauf verzichtet, mit dem Kandidaten über sein Internet-Engagement zu sprechen. Im Vordergrund soll die Schilderung stehen, wie sich der Bürgermeister-Aspirant im Netz präsentiert und was er von sich preisgibt. Erklärungen des Kandidaten würden dieses Bild verwässern

lw

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