Wegen Keilereien vor Ort

Grünschnittsammelplatz in Fintel: Bürgermeister erwägt Platzverbote

Container auf dem Sammelplatz in Fintel.
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Container auf dem Sammelplatz in Fintel.

Fintel – Es ist Pandemie – da gilt es auch auf dem öffentlichen Grünschnittsammelplatz in Fintel gewisse Regeln einzuhalten. So dürfen mittwochs und samstags, wenn der Platz jeweils für ein paar Stunden geöffnet hat, immer nur maximal drei Anlieferer gleichzeitig die Anlage betreten. Warum die jetzt Thema im Gemeinderat war, Bürgermeister Wilfried Behrens (SPD) seine Kollegen gar zu einer Aussprache bat?

In Corona-Zeiten, erläuterte er, passe ein Ordnungsdienst darauf auf, dass die begrenzte Personenzahl auch eingehalten werde. „Das hat bei einigen Bürgern offenbar immer mal wieder zu Unmut geführt, die meinen, sich einfach vordrängeln zu müssen – mitunter auch mit körperlicher Gewalt“, so Behrens. Bis heute habe sich an solch gelegentlichen Vorfällen auch nichts geändert. „Einmal habe ich mir einen Kameraden schon selbst vorgenommen und ihm gesagt, dass er ein Platzverbot bekomme, sollte er sich nicht hinten anstellen.“ Als Bürgermeister könne er derartige Sanktionen durchaus anwenden – nur wolle er, sollte es tatsächlich mal entschieden werden müssen, den Rat dafür hinter sich wissen.

Forsches Aufsichtspersonal

Unterstützung, versicherte Werner Kahlke (SPD), sei ihm gewiss: „Wenn dort jemand nicht auf die Anweisungen hört, dann müssen wir dem Bürgermeister beim Platzverweis den Rücken stärken.“ Nun seien manch unverbesserliche Anlieferer die eine Sache, das Aufsichtpersonal eine andere, befand Torsten van Tilborg von der CDU-Fraktion. „Wie das sich nämlich den Leuten gegenüber verhält, ist es doch kein Wunder, dass einige durchdrehen – da sollte man auch mal mit den Mitarbeitern vor Ort sprechen.“

Tatsächlich, räumte Behrens ein, sei einer der beiden Aufseher eher zurückhaltend und lasse auch schon mal etwas durchgehen, während der andere eher forsch und rabiat auftreten würde. „Es gibt sogar schon Bürger, die vorab fragen, wann wer Dienst schiebt und wann man denn kommen könne.“

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