77 Sportler des SV Lauenbrück spenden Blut

Top bei der Blutspendemeisterschaft

Neue Bälle für den SV Lauenbrück: Bernd Schwiebert (l.) nahm die Prämie dankend von Hans Engel entgegen. - Foto: hr

Lauenbrück - Mit 77 freiwilligen Blutspendern zählt der Sportverein Lauenbrück bei der ersten bundesweiten Blutspendemeisterschaft „VEREINt für Niedersachsen“ zu den 18 Siegerteams. Vom 1. Februar bis 18. März hatten sich mehr als 5.000 Sportler bereit erklärt, ihr Blut für den guten Zweck zu spenden. Veranstaltet wurde die Aktion vom Blutspendedienst des Deutsche Roten Kreuzes (DKK) zusammen mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV).

„Es war eine super Leistung, die von unseren Mitgliedern aus dem Verein, aber auch von unseren Unterstützern geleistet wurde“, so Bernd Schwiebert, Vorstandsmitglied des Sportvereins. Das DRK in Lauenbrück habe den Verein damals auf die Aktion aufmerksam gemacht. „Aus allen Abteilungen haben wir die Mitglieder motiviert, den Wettbewerb zu unterstützen.“

Als Siegprämie überreichte Hans Engel, Vorsitzender des örtlichen DRK-Ortsvereins, den Sportlern nun zehn neue Fußbälle. Die Freude war groß: „Wir können sie gut als Trainingsbälle gebrauchen – und sie spornen uns an, auch in Zukunft dran zu bleiben und Blut zu spenden“, erklärte Schwiebert.

„Der Erfolg dieser Aktion ist überwältigend“, sagte Jürgen Engelhard, Regionalleiter Niedersachsen/Bremen beim DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Unser Ziel war, durch die Aktion einen Tagesbedarf in Niedersachsen decken zu können. Dies sind 2 300 Spender und 1.150 Liter Blut. Nun haben wir mehr als das Doppelte erreicht.“

Die Veranstalter freuten sich außerdem über die hohe Resonanz der jüngeren Teilnehmer. „Die unter 40-Jährigen kommen sonst nicht mehr so oft zur Blutspende. Das ist keine gute Situation“, sagte Engelhard und hob hervor, dass die Erstspenderquote dieser Altersgruppe während der Aktion bei über zehn Prozent gelegen habe.

Beteiligt haben sich insgesamt 326 Vereine. Nach Angaben des stellvertretenden NFV-Direktors Jan Baßler sind das 12,5 Prozent aller niedersächsischen Fußballclubs. Obwohl das Zeitfenster der Aktion laut Baßler nur sechs Wochen betragen habe, sei die Resonanz überwältigend gewesen.

„Da jeder Teilnehmer unabhängig von der Platzierung seines Vereins mit seiner Blutspende anderen Menschen geholfen hat, gibt es im Grunde nur Gewinner“, so Baßler.

hr

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