Insgesamt 161, davon zwölf zum ersten Mal, spenden in der Scheeßeler Grundschule

Blutspendebereitschaft im Beekeort ist ungebrochen

Helferin Corinna Krause scannt die Spenderausweise durch die Acrylglasscheibe.
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Helferin Corinna Krause scannt die Spenderausweise durch die Acrylglasscheibe.
  • Ulla Heyne
    vonUlla Heyne
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Scheeßel – Abstand, Masken, Desinfizieren – daran sind die Menschen im öffentlichen Alltag bereits gewöhnt, ebenso wie an die Acrylglasscheiben, die die Helfer bei der Erfassung der Daten und den medizinischen Checks von den Spendern trennen. Der rote Strahl des Laserscanners von Corinna Krause, nach der Eingangs-Temperaturmessung die erste Station, geht durch das Plastik.

Sie gehört zu den neuen Gesichtern hinter der Scheibe. Genau wie Nicole Bruns und Jennifer Lund verjüngt sie zum dritten Mal das Team der Ehrenamtlichen. Letztere wird die Nachfolge von Heidrun Meyer übernehmen, der langjährigen Chefin des Organisationsteams. Die 33-jährige war unlängst mit ihrer Familie aus Hamburg an den Kreuzberg gezogen und hatte sich mit der ehrenamtlichen Tätigkeit vertraut gemacht: „Das passte einfach“, befinden Lund und Simone Stoffers vom DRK-Ortsverband einmütig, während sie Kaffee ausschenken.

Ein Büffet gibt es aktuell nicht. Nicht nur, dass dies in Corona-Zeiten nicht zulässig ist, „es wäre auch gar nicht zu leisten“, erzählt Stoffers im Hinblick auf die vielen ehrenamtlich Tätigen, die allesamt zur Risikogruppe gehören. Aber auch die Brezel und ein Bäcker-Verzehrgutschein werden gern angenommen, bevor es im Einbahnsystem durch die Schulmensa zum Ausgang geht.

Doch auch vor den Plexiglasscheiben hat sich einiges getan, hat das Team vom DRK festgestellt. Während des Lockdowns wurde nicht nur eine nach wie vor ungebrochene Spendenbereitschaft der „Wiederholungstäter“ verzeichnet, sondern auch eine extrem hohe Quote von Erstspendern. „Viele hatten wohl mehr Zeit“, vermutet eine DRK-Mitarbeiterin, „und vielleicht haben sich viele auch über die Gelegenheit zu Sozialkontakten gefreut“. Zwölf sind es dieses Mal, bei einer Gesamtzahl von 161 – auch das eine Zahl, die Stoffers in der Ferienzeit sehr zufrieden stimmt.

Bis zur Bücherei wie in der vorigen Auflage im März standen die Schlangen der Wartenden am Dienstag nicht, der damals wegen der heißen Temperaturen eingeführten Service eines Mineralwassers für die Wartezeit wurde jedoch beibehalten. „Dieses Mal hatten wir, weil es heute Mittag so dunkel aussah, sogar Regencapes wie beim Hurricane zum Verteilen bereitgelegt – die wurden aber nicht gebraucht“, so Stoffers.  hey

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