Abschlusstreffen der Simbav-Gruppen

Landpark Lauenbrück: „Das ist besser als im Zoo“

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Körperkontakt inklusive: Beim Füttern im Damwild-Gehege des Landparks geht es schon mal hautnah zur Sache.

Lauenbrück - Von Ursula Ujen. Es ist kurz vor 9 Uhr am Dienstagmorgen, der Landpark liegt ruhig in der Morgensonne, zwölf Bollerwagen warten vor dem Eingang auf kleine Gäste – Idylle pur. Aber dann biegen mehrere Reisebusse um die Ecke, und aus diesen quellen Dutzende von aufgeregten Kindern. Vorbei mit der Idylle? Keinesfalls, denn die Betreuer haben ihre Gruppen aus Zeven, Buchholz, Sottrum und Rotenburg fest im Griff und lotsen die Kleinen geordnet durch den Eingang.

„Ich war schon mal hier, das ist besser als im Zoo, weil man füttern darf“, erklärt Melvin (9) aus Zeven seiner Mitschülerin Tamke (8). Und schon sind die Gruppen – mit Futter und Verhaltensregeln versorgt – - im weitläufigen Park verschwunden.

Inzwischen hat sich der Platz mit einer ganz anderen Gruppe gefüllt: Zwischen jeder Menge Kinderwagen, Buggys und vollgepackten Bollerwagen warten ungefähr 20 junge Mütter mit ihren Babys und Kleinkindern auf Einlass. Sie alle sind der Einladung des Vereins Simbav zum Abschlusstreffen des ersten Halbjahrs 2017 gefolgt. „Wir organisieren dieses Treffen schon zum vierten Mal, und es wird super von den Müttern angenommen“, berichtet Simbav-Koordinatorin Petra von Spreckelsen, die den Landpark-Besuch zusammen mit der Scheeßeler Gruppenleiterin Meike Szemjoneck betreut.

„Man hat Zeit und genießt“

„Frauen aus unseren Baby- und Kleinkindgruppen aus Scheeßel, Rotenburg und Visselhövede sind dabei und kommen ins Gespräch, man hat Zeit und genießt das Gemeinschaftsgefühl in der herrlichen Umgebung. Die Kinder haben ihren Spaß, und selbst für die ganz Kleinen ist es ein Erlebnis“.

Das bestätigen sogleich ein Dutzend strahlende Kinderaugen am Esel-Gehege: Entweder vorsichtig durch den Zaun hindurch oder sicher auf Mamas Arm werden die ersten Streichelversuche unternommen. Während einige Jungen und Mädchen noch ihre Balancierkünste auf den Steinen des Karpfenteichs ausprobieren, kommt es im Damwild-Gehege schon zu direktem Körperkontakt zwischen den futtergierigen Bewohnern und den kleinen Gästen. Der ist aber vollkommen harmlos, und so genießen bald alle das Zusammensein.

Nachdem auch die Ziegen, Schafe, Ponys und anderen Tiere ausgiebig bestaunt wurden, treffen alle nach und nach auf dem großen Spielplatz ein, wo unter schattigen Bäumen das gemeinsame Picknick stattfindet. Während die Mütter es sich mit ihren Babys gemütlich machen, verfügen die Größeren offenbar noch über Reserven und sie toben sich auf dem Sandspielplatz und im Schaukelwald aus. Bei der Verabschiedung erhalten die Simbav-Betreuer viel Lob von den Teilnehmern: „Es war eine tolle Aktion, ich bin nächstes Mal wieder dabei“, betont Britta Brunkhorst aus Scheeßel, die sich ganz sicher war, dass auch Sohn Jan-Enno (7 Monate) der Landpark-Besuch gefallen hat.

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