Grundschulleiterin geht in Ruhestand

Annelie Peters tritt Dauerferien an

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Für ihre Lehrerin legten sich die Grundschüler mächtig ins Zeug.

Lauenbrück - 37 Jahre Schuldienst liegen hinter Annelie Peters. 1989 kam sie als Lehrerin an die Grundschule Lauenbrück, deren kommissarische Leitung sie 2014 übernahm. Nun ist Peters in den Ruhestand gegangen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie sie sagt.

Fast vier Jahrzehnte Schuldienst, das bedeutet eine Vielzahl an Ereignissen und Erlebnissen – und im Falle von Peters auch viel Engagement, unter anderem bei der Mitgestaltung und Beteiligung der Schule an dörflichen Festen und Aktivitäten sowie der Einführung der Verlässlichen Grundschule (2001). Auch war sie früh in die Konzeptentwicklung und Umstrukturierungsprozesse der Grundschule in eine Ganztagsschule (2011) eingebunden. Nicht zu vergessen ebenfalls ihr Engagement zur Förderung der plattdeutschen Sprache als Mitautorin des Buches „Rög di“ mit Anleitungen zum Plattdeutsch-Unterricht.

Aber zu den Anfängen. 1977 machte die gebürtige Stemmerin ihr erstes Staatsexamen an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg und das zweite 1979 an der Realschule Rotenburg. „Alles mit super Beurteilungen“, wie Ulrich Dettling von der Landesschulbehörde während einer Feierstunde zu Ehren von Peters verriet.

Ihren Schuldienst nahm sie 1980 auf – zunächst an der Grundschule Elsdorf. „Eigentlich wollte ich da gar nicht mehr weg, weil es mir dort so gut gefiel“, erinnert sich die frischgebackene Pensionärin. Nach einem Anruf vom damaligen Schulrat Gernot Breitschuh entschied sie sich 1985 dann aber doch für einen Standortwechsel zur Grund-und Hauptschule Lauenbrück, wo sie zunächst für zwei Jahre die Außenstellen Stemmen und Helvesiek betreute und ab 1989 dann direkt in Lauenbrück tätig war.

Von 2003 bis 2012 war Peters Konrektorin an der Grundschule und ab dem 1. Februar 2014 übernahm sie die kommissarische Schulleitung. „Am Wichtigsten ist mir immer die Arbeit mit den Kindern, unserem höchsten Gut, gewesen. Sie zu achten, zu fördern und zu fordern, war mein Hauptaugenmerk“, so Peters.

Der offiziellen Verabschiedung wohnten auch ihre beiden Amtsvorgänger Wolf-Martin Werther und Friedhelm Wörner sowie Lauenbrücks Bürgermeister Jochen Intelmann, Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger, die Elternratsvorsitzende Tanja Bammann und Schulderzernent Ulrich Dettling bei. Ebenso entließen die Schüler selbst ihre „Frau Peters“ in den Ruhestand – mit Musik-, Text- und Theaterdarbietungen.

Und was wünscht sich die langjährige Pädagogin für die im Herzen von Lauenbrück gelegene Grundschule? „Dass sie für unsere Kinder auch in Zukunft der Schulstandort bleiben möge, der er immer war.“

hu

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