Ann-Sophie Behrens kocht mit Grundschülern eigene Süppchen und mehr

Co-Pilotin für die Abc-Schützen

Ann-Sophie Behrens hilft in der Grundschule in Lauenbrück tatkräftig mit.
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Ann-Sophie Behrens hilft in der Grundschule in Lauenbrück tatkräftig mit.

Lauenbrück - Von Ulla Heyne. „Zweite Kraft“, „helfende Hand“ oder auch „Co-Klassenlehrerin“ – diese und andere Beschreibungen treffen auf das zu, was für Ann-Sophie Behrens seit dem Sommer nach Verlassen der Eichenschule Tagesgeschäft ist. Die 18-Jährige hatte sich nach der elften Klasse kurzfristig entschieden, sich als „Bufdi“ (Bundesfreiwilligendienst) bei der Samtgemeinde Fintel zu bewerben.

„Das war eine spontane Entscheidung – ich hatte die Anzeige in der Zeitung gesehen, meine Freundin ist den gleichen Weg gegangen, und dann ging alles ziemlich schnell“, erklärt Behrens die Weichenstellung für das erste Jahr ihres Berufslebens. Das gestaltet sich in der Grundschule Lauenbrück recht vielfältig, zuweilen auch turbulent, wird die junge Frau doch vor allem in der ersten Klasse eingesetzt. „Da bin ich mit im Unterricht, helfe den leistungsschwächeren Schülern.“ Viele trifft sie später bei der Hausaufgabenbetreuung wieder: „Ich komme zu allen, die sich melden, weil sie Hilfe brauchen.“ Vor allem das Rechnen sei ein Problem, bei den Erstklässlern oft auch das Schreiben.

Ihr Engagement in der Ganztagsbetreuung ist auch über Unterstützung und Korrigieren hinaus gefragt: Ab diesem Halbjahr kommt eine Koch-AG hinzu – auch dabei wird Behrens’ Hilfe benötigt. Ebenfalls hat sie sich für die Ferienbetreuung, die die Gemeinde nach einem Pilotprojekt erstmalig insgesamt vier Wochen in den Herbst-, Oster- und Sommerferien mit 30 Plätzen anbietet, gemeldet.

Auch wenn die zurückhaltende, freundliche junge Frau eine Laufbahn in einem anderen Umfeld anstrebt – angedacht ist die Aufnahme einer kaufmännischen Ausbildung –, rät sie jedem zu einem „Bufdi“-Jahr: „Das ist keine verlorene Zeit – man nimmt so viel mit!“, schwärmt sie. Sie selbst sei offener geworden, selbstsicherer, und: „In Bewerbungsgesprächen werde ich immer darauf angesprochen – die Personalleiter finden das Engagement gut!“

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