Martinsfest der Kirchengemeinde Lauenbrück im Landpark kommt gut an

Ein Tag für alle Sinne

Viele hundert Besucher, zumeist Familien, besuchten den etwas anderen Gottesdienst unter freiem Himmel. - Foto: Heyne

Lauenbrück - Einen findigen Gottesdiener, ein wohlgesonnenes Parkbesitzer-Paar und viele helfende Hände – mehr braucht es kaum, um ein Martinsfest auf die Beine zu stellen. Dass sich die von Pastor Lars Rüter zum Jahrtausendwechsel angeregte Veranstaltung der Kirchengemeinde Lauenbrück in Kooperation mit Friedrich-Michael und Katharine von Schiller im Landpark immer weiter entwickeln würde, hätte vor 17 Jahren wohl niemand gedacht.

„Damals war es eine bescheidene Sache, die Geschichte vom heiligen Martin wurde im Pavillon vorgelesen“, erinnert sich Rüter. In der 18. Auflage hat sich der Laternenumzug gemausert: Mehrere hundert Besucher, trotz regnerischen Wetters fast so viele wie im Vorjahr, zogen hinter den Fackeln der Freiwilligen Feuerwehr mit Akkordeonbegleitung von Manfred Küppers durch den nächtlichen, an einigen Stellen stilvoll illuminierten Park.

Vorher hatte Diakonin Sabine Gerken die Geschichte von gelebter Barmherzigkeit erzählt; Konfirmanden stellten den Bettler und Diener dar. Die ehemalige Konfirmandin Justine Engel alias St. Martin saß hoch zu Ross. Umrahmt wurde das Programm, das bei Punsch und Schoko-Martinsmännern am Feuerkorb seinen Ausklang fand, von einem Auftritt des Kinderbuchautors und -liedermachers Florian Müller.

Martinsfest in Lauenbrück

Wohl erst noch etablieren muss sich der angegliederte erste Martinsmarkt unter anderem mit Brotaufstrichen, einem Büchertisch mit Kalendern und „Seeglas“-Schmuck. Integrationshelferin Doris Pietsch nutzte die Gelegenheit, mit zweien ihrer Schützlinge die deutschen Bräuche hautnah mitzuerleben. Ismaila und Yasseen aus dem Sudan und der Elfenbeinküste und erst seit einigen Monaten in Rotenburg, ließen sich genau erklären, was es mit der Liedzeile „Brenne auf, mein Licht, aber meine liebe Laterne nicht“ auf sich hat – und stimmten, im Gegensatz zu dem leider eher schweigenden Gros der Besucher, mit ein. - hey

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