Äthiopienhilfe: Ursula Meier berichtet in Fintel über Reise nach Ostafrika

Für eine bessere Zukunft

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Ursula Meier berichtete in Wort und Bild.

Fintel - „Jeder Euro hilft“, wandte sich Ursula Meier an die Frauengruppe der Kirchengemeinde Fintel. Gemeinsam mit einer Reisegruppe unter der Leitung des theologischen Direktors des Diakonieklinikums Rotenburg, Matthias Richter, war die Vahlderin in Äthiopien unterwegs. Was sie während des zwölftägigen Aufenthaltes dort erlebte, darüber berichtete sie in Wort und Bild im Haus der Begegnung.

Alle zwei Jahre fährt eine Reisegruppe in das ostafrikanische Land und besucht Patenkinder, schaut, wie gespendete Gelder beispielsweise im Krankenhaus Aira und gegen Aids eingesetzt wurden und das OSSA-Projekt von Annemarie Weseloh in Nekemte weitergeführt wird.

Meier erzählte von einem landschaftlich schönen, aber armen Land. In der Hauptstadt Addis Abeba besichtigte die Delegation das Nationalmuseum mit dem über drei Millionen Jahre alten Skelett von „Lucy“ sowie die Lalibela Kirchen, die nicht nach oben gebaut, sondern in die Felsen hinein nach unten „geschlagen“ wurden. In der Hauptstadt, so Meier, pulsiere das Leben. Neben den Hochhäusern und modernen Bauten gebe es Slums und das Leben in einfachen Hütten. Ein großes Problem sei der Zugang zu sauberem Wasser, das oft nicht genügend zur Verfügung stünde und kilometerweit transportiert werden müsse.

Einen Zwischenstopp legte die Gruppe auch im Krankenhaus Aira ein, das von Rotenburg unterstützt wird. „Dank zur Verfügung gestellter medizinischer Geräte und anderer Ausstattungen konnte bereits einiges verbessert werden“, so Meier. „Man braucht nicht wie in anderen Krankenhäusern die eigene Bettwäsche, Betten, Handtücher oder gar Verpflegung durch die Angehörigen mitzubringen.“ 200 Patienten, führte die Referentin weiter aus, würden dort täglich ambulant behandelt.

„Für uns war es eine große Freude, unsere Patenkinder besuchen zu können.“, unterstrich die Vahlderin. „Wir konnten uns mit eigenen Augen davon überzeugen, dass die teilweise seit Jahren bestehenden Patenschaften eine große Hilfe sind. Ich weiß, dass unser Geld dort einhundertprozentig ankommt.“

Seit mehr als 50 Jahren gibt es die Äthiopienhilfe, initiiert von den Diakonissinnen des Mutterhauses Rotenburg. Inzwischen werden mehr als 250 Kinder und Jugendliche in der Region Nekemte in Zusammenarbeit mit der äthiopischen Hilfsorganisation OSSA durch Paten unterstützt. Dank der monatlichen Spende von 26 Euro wird den Patenkindern Sicherheit und eine bessere Zukunft ermöglicht.

hr

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