Besonderes Erlebnis

Abheben beim Hurricane: Verlosungs-Gewinner gehen in die Luft

Nathalie Seegelkem (v.l., mit ihrem Mann Christoph und den Söhnen Noah und Leon) sowie Julia Gremm gewannen einen Freiflug mit Julian von Bothmer. Fotos: Heyne
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Nathalie Seegelkem (v.l., mit ihrem Mann Christoph und den Söhnen Noah und Leon) sowie Julia Gremm gewannen einen Freiflug mit Julian von Bothmer.

Lauenbrück/Scheeßel – Wer würde beim Hurricane nicht gern mal abheben? Für mehrere Fans des Festivals ging dieser Traum in Erfüllung. Möglich machte es ein Hobbypilot aus Lauenbrück, der selbst seit vielen Jahren regelmäßiger und begeisterter Besucher des Musikspektakels ist.

Freitagnachmittag auf dem kleinen Privatflugfeld in Lauenbrück, Atmosphäre: High Noon, nur ein wenig Staub wirbelt umher. Ließe sich mit einer Art Wärmebildkamera der Endorphin-Pegel auf dem kleinen Gelände mit einer Graspiste anzeigen, so wären zwei knallrote Flecken zu erkennen. Sie gehören zu Christoph Seegelkem und Julia Gremm. 

Die beiden hatten eher per Zufall das Gewinnspiel von Julian von Bothmer, einem Immobilienmakler und passionierten Hobbyflieger, in dem sozialen Medium Facebook entdeckt. Relativ spontan war er auf die Idee gekommen, seine Leidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen und die ausgelosten Gewinner auf einen Rundflug rund um das Gelände am Eichenring mitzunehmen. Gremm hatte den Post gesehen, weil eine Freundin ihn kommentiert hatte. „Dass ich da Chancen habe, hätte ich im Traum nicht gedacht!“, so die 35-Jährige aus Jeddingen.

Alle Infos zu Tickets & Co. gibt es im Hurricane-Ticker.

Ähnlich ging es Nathalie Seegelkem aus Scheeßel. Sie hatte nicht für sich teilgenommen („Ich würde im Leben nicht bei so etwas einsteigen“), sondern für ihren Mann Christoph, ebenfalls regelmäßiger Hurricane-Besucher und bekennender Adrenalin-Junkie sogar mit einem absolvierten Tandemsprung. Beiden sollte Fortuna sich als gnädig erweisen – „allerdings“, so gibt von Bothmer zu, „haben auch nur rund 30 mitgemacht, wahrscheinlich, weil es so kurzfristig war.“ 

Mit einer anderen Aktion, nämlich der nicht ganz ernst gemeinten Vermittlung einer Immobilie am Eichenring, nämlich einem Einmannzelt, hatte der Lauenbrücker vor zwei Jahren viral für einen Hype im vierstelligen Bereich gesorgt – ähnlich wie jetzt mit der Verlosung, die vor allem im Nachhinein im Netz für Furore sorgte.

Wie von Bothmer auf die Idee gekommen war? „Wenn die Zeit es zulässt, fliege ich jedes Jahr über das Gelände und bin immer wieder begeistert, das Festival aus einer anderen Perspektive zu erleben. Das wollte ich gern einmal mit anderen teilen“, so der Familienvater. 

Hurricane von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive

Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne
Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne
Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne
Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne
Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
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Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne
Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne
Hurricane Festival von oben: Das Gelände aus der Vogelperspektive
 © Ulla Heyne

Das gelang rundum: Noch lange später hatten die in die Luft Gegangenen ein seliges Grinsen im Gesicht: „Überhaupt mal mit einer kleinen Maschine zu fliegen, war immer schon ein Traum von mir – der Hammer, dass er so schnell in Erfüllung geht“, so Gremm. Statt über Wiesen über das Hurricane zu fliegen, sei nochmal etwas Besonderes: „Dieser Ausblick – einfach unbezahlbar“, findet auch Christoph Seegelkem. Er erlebte mit, wie sich das Infield bei den ersten Bands des Festivals füllte.

Gremm staunte über die neue Perspektive: „Wenn man auf dem Platz ist, sind die Strecken so weit – von oben sieht alles ganz nah aus.“ Ebenfalls gut zu sehen: „Die Straßen waren frei, es gab kein Verkehrschaos – das habe ich von 1999 noch ganz anders in Erinnerung.“

Sie wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder ihr Glück versuchen – denn dass die Aktion nach einer Wiederholung schreit, steht für alle Beteiligten fest.

Am Ende leuchten nicht zwei, sondern vier Pünktchen auf der imaginären Endorphin-Karte: Spontan lud der Pilot die Begleitungen, Ehemann Sandro Gremm und den sechsjährigen Leon Seegelkem zu einer Platzrunde ein.

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