Von allem diesmal etwas mehr

Veranstalter erwartet 10.000 Besucher beim Ferdinands-Feld-Festival

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In diesem Jahr hoffen die Veranstalter des Ferdinands Feld-Festivals, die Schallmauer von 10 000 Zuschauern durchbrechen zu können. Aber auch sonst soll alles noch größer und besser werden. Das Festival steigt am 5. August auf dem Flugplatz.

Rotenburg - Von Guido Menker. Mehr Bühnen, mehr Künstler und aller Voraussicht nach auch mehr Besucher: Das Ferdinands Feld-Festival auf dem Rotenburger Flugplatz wird in diesem Jahr noch einmal deutlich größer. „Wir wollen wachsen und den Gästen möglichst viel bieten“, sagt Veranstalter Roland Nielebock. Die dritte Auflage dieses Festivals steht für Samstag, 5. August, auf dem Programm.

Zu hören gibt es elektronische Musik aus ganz unterschiedlichen Genres. Von Bigroom, House und Hardstyle sowie Trap und Drum and Bass über Deephouse und Techno bis hin zu Techhouse. Und das alles auf vier Bühnen.

Veranstalter freut sich auf Chocolate Puma

Beim diesjährigen Ferdinands Feld-Festival werden mehr als 40 DJs und Acts auftreten. Zu den Headlinern zählen unter anderem The Magician. „Er hat den Hit ,I Follow Rivers’ von Lykke Li remixt und damit auf jeden Fall Musikgeschichte geschrieben“, sagt Festival-Macher Roland Nielebock von der 24/7 Events und Merchandising GmbH. 

Dann seien noch Sick Individuals aus den Niederlanden sowie Chocolate Puma ganz oben mit im Line-Up. Nielebock: „Für mich persönlich zählt Chocolate Puma zum Highlight des Festivals, die Jungs starten zurzeit wieder richtig durch und spielen auf dem Ferdinands-Feld-Festival eine ihrer sehr wenigen Deutschland-Shows!“ 

Außerdem freuen sich Nielebock und seine beiden Kollegen Marco Fricke sowie Benjamin Pekrul darüber, dass sie für das Terminal 3 das Plattenlabel „Stil vor Talent“ als Stage-Host mit ihren Künstlern gewinnen konnten. Nielebock: „Hier sollte man auf keinen Fall die Playtimes von Teenage Mutants, Kellerkind und Moonwalk verpassen – für Liebhaber der technoiden Musik auf jeden Fall ein Muss.“

Terminal 4 soll eine kleine Überraschung werden

Vier Bühnen auf einem diesmal noch größeren Gelände – die drei Männer hinter dem Festival seien sehr gespannt, wie das neue Terminal 4 ankommen wird. Denn: „Es wird eine kleine Überraschung, und die Besucher können in einer ganz besonderen Location zu allem feiern was gefällt.“ Auf dem Terminal 4 würden so gut wie alle Genres der elektronischen Musik vertreten sein: Hardstyle, Trap, Future-Bass, Bigroom, House und mehr.

Klar könne es passieren, dass sich im direkten Infield die Bühnen vom Sound her überschneiden. Das liege aber an Faktoren, die nicht zu beeinflussen seien. Wind sei dabei ein großes Thema. „Allerdings haben wir auch hier deutlich nachgebessert. So wurden für das Terminal 1, der Hauptbühne, extra neue Bässe gebaut. Wir arbeiten dieses Jahr auf allen Bühnen mit neuen Sound-Systemen und wollen den Gästen das bestmögliche Klangerlebnis bieten“, verspricht Nielebock. Vor und in der Nähe der Bühnen sollte es deshalb keine Probleme geben, dass sich die DJs „in die Quere kommen“ – und der Gast somit wirklich nur das höre, was er hören möchte.

Noch müssen 20 Kilometer Kabel verlegt werden

Hinter dem Festival steckt ein großer Aufwand. Bis zum 5. August lassen die Veranstalter rund 20 Kilometer Kabel verlegen und mehr als vier Kilometer Bauzaun aufstellen. Zusätzlich wurde die Anzahl der Toiletten deutlich erhöht. Das gilt auch für die Essensstände – es werde gleich zwei sogenannte „Foodcourts“ geben, mit mehr Verkaufswagen und Angeboten sowie mehr Getränkestände. Entsprechend der zu erwartenden Besucherzahl haben die Veranstalter auch die Größe des Festival-Geländes angepasst. 

Ferdinands-Feld-Festival boomt also. Aber woran liegt das? Nielebock: „Ich denke das liegt daran, dass wir uns in einigen Punkten von anderen Veranstaltungen in unserem Segment absetzen. Hier möchte ich noch einmal das Booking erwähnen, denn in einigen Foren werden wir bereits als Kenner-Festival betitelt – so etwas macht natürlich stolz und bestärkt einen darin, noch mehr Liebe und Hingabe in dieses Festival zu stecken.“ Das und noch vieles mehr zähle zu dem Erfolg des Festivals. Auch der Service ist der 24/7 wichtig. So werde es diesmal vier Shuttle-Busse geben, die zwischen dem Bahnhof und dem Flugplatz pendeln.

Party auf Ferdinands Feld 2016

Der Aufbau auf dem Gelände selbst beginnt am 30. Juli – damit sind 20 Frauen und Männer beschäftigt. Am Festival-Tag selbst sind rund 300.

Tickets für das Festival sind im Vorverkauf noch zum Preis von 39,90 Euro zuzüglich Gebühr und gegebenenfalls Versand zu haben.

Das war Ferdis Flug 2016

Jan Leyk, Moonbootica und andere Acts beim Ferdinands Feld 2016

Blumenmädchen bei Ferdinands Feld Festival 2016

Ferdinands Feld Festival - der Abend 2016

Während Ferdinands-Feld-Festival 2016 waren die rund 8000 Elektro-Fans auf dem Rotenburger Flugplatz im Bann der Bässe. Schon am frühen Nachmittag hat die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht - es wurde ausgelassen gefeiert und getanzt. 

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