Schienenersatzverkehr für die MEr zwischen der Kreisstadt und Sagehorn

Endstation Rotenburg

Ayse Özen kümmert sich am Rotenburger Bahnhof um die Kunden, damit diese ganz unkompliziert den Bus erreichen.
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Ayse Özen kümmert sich am Rotenburger Bahnhof um die Kunden, damit diese ganz unkompliziert den Bus erreichen.

Rotenburg - Wer auf der Bahnstrecke zwischen Bremen und Hamburg unterwegs ist und einen der Metronom-Regionalzüge benutzt, wird bis zum 25. Januar wegen der Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn mit Unannehmlichkeiten zu rechnen haben.

Bereits seit Sonnabend werden für den Streckenabschnitt zwischen Rotenburg und Sagehorn Busse eingesetzt – gestern Morgen hatte der Schienenersatzverkehr Feuertaufe im Berufsverkehr. „Es scheint reibungslos gelaufen zu sein“, sagte Metronom-Pressesprecher Hagen Tronje Grützmacher, der am Morgen am Rotenburger Bahnhof über die Maßnahmen informierte. „Wir betrachten die Gleisbauarbeiten mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge“, erklärte er. Einerseits sei die Strecke seit 1985 nicht mehr erneuert worden, andererseits gebe es eben Ausfälle und Verzögerungen für die Kunden. Nun habe die „erste heiße Phase“ begonnen – eine weitere folge vom 7. bis zum 16. Februar, über die die Metronom rechtzeitig informieren werde.

Für Metronom-Kunden, die im Regionalzug unterwegs sind und aus Hamburg kommen, ist in Rotenburg Endstation. Von hier aus geht es mit dem Bus weiter bis nach Sagehorn. Entsprechend anders herum läuft es für die MEr-Fahrten ab Bremen in Richtung Hamburg. Betroffen sind damit auch die Kunden aus Sottrum und Ottersberg. Grützmacher: „Auch, wenn wir alles tun, ganz werden wir die Leistung unserer Züge nicht mit den Bussen ausgleichen können.“ Die Auswirkungen auf die „normalen“ Metronomzüge (ME) beschränken sich auf „geringfügige Verspätungen“ – wer jedoch direkt bis Bremen fahren möchte, sollte unbedingt diesen Zug nehmen. Mit Plakaten, Handzetteln, Ersatzfahrplänen, Informationen im Internet und Reisenden-Lenkern auf den Bahnhöfen nehme die Eisenbahngesellschaft ihre Kunden an die Hand, um ihnen den Wechsel vom Zug zum Bus und umgekehrt so leicht wie möglich zu machen. Außerdem erhalten sie Gutscheine für einen vergünstigten Einkauf am Bahnhofskiosk in Rotenburg. Das alles gehört zu einer Kampagne unter dem Motto „Wat mutt, dat mutt.“ Schließlich sorge die Sanierung der Strecke für mehr Sicherheit und höheren Fahrkomfort, erklärte Hagen Grützmacher. · men

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