Sottrumer Ortswehr leistet 3 902 Stunden / Bei Bombenentschärfung dabei

47 Einsätze im Dienstbuch

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Jürgen Runge (l.), stellvertretender Abschnittsleiter, und Gemeindebrandmeister Reinhard Schnackenberg (r.) mit den geehrten und beförderten Wehrmitgliedern: Thomas Kück (v.l.), Matthias de Vries, Jens Schiller, Hermann Lüdemann, Helmut Kahrs, Helmut Cordes, Christian Naumann, Markus Heuer, Carsten Windeler und Björn Becker. ·

Sottrum - Die Freiwillige Feuerwehr Sottrum hatte im vergangenen Jahr wieder alle Hände voll zu tun. „Unsere 65 aktiven Kameraden leisteten insgesamt 3 902 Stunden und damit sogar 360 Stunden mehr als im Vorjahr“, bilanzierte Ortsbrandmeister Björn Becker. 1 068 Stunden stehen davon für die 47 Einsätze in den Büchern, wobei die Brandschützer 26 Mal zu einem Brand ausrückten und 21 Hilfeleistungseinsätze hatten.

Größter Einsatz war die Entschärfung der Bombe, die an der Straße „An der Weide“ beim Ausheben eines Swimmingpools gefunden wurde. „Es gab sogar sieben Doppeleinsätze. Das heißt, dass von einer Alarmierung bis zur nächsten weniger als 24 Stunden vergingen“, erklärte der Ortsbrandmeister. Die restlichen Stunden verteilen sich auf Übungen, Lehrgänge, Ordnungsdienste und sonstige Aktionen. Bei der Anzahl der Mitglieder gab es wie beim Altersdurchschnitt von 37 Jahren kaum Veränderungen: Sieben Eintritte standen acht Abgängen gegenüber. „Erfreulich ist, dass auch aus der Jugendwehr wieder zwei Mitglieder den Weg in die aktive Wehr gefunden haben“, freute sich Björn Becker.

Überhaupt ist er mit dem Engagement der 17 Nachwuchsbrandschützer sehr zufrieden. Besonders erwähnte er auch die geleisteten Stunden, die die Technische Gruppe Gefahrgut (TGG) geleistet hat. Die Truppe hat sich monatlich getroffen, um sich zusammen mit Kameraden aus Hassendorf und zeitweise aus Stuckenborstel dem Thema zu widmen.

Eine erfreuliche Mitteilung konnte Becker seinen Kameraden über die Beschaffung des neuen Löschfahrzeuges machen. „Das LF 20 soll entweder noch in diesem Jahr oder am Anfang des nächsten Jahres ausgeliefert werden“, sagte er. Das Mobil wird das LF 8 und das LF 16 ersetzen, deren Zenit überschritten ist.

Bevor Becker zu den Beförderungen und Ehrungen überleitete, dankte er allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit: „Jeder gibt sein bestes zum Wohl der Allgemeinheit. Ich freue mich, dass wir viele motivierte Kameradinnen und Kameraden haben.“ Mehr als eine Handvoll Beförderungen sprach der Ortsbrandmeister aus. So sind Matthias de Vries, Christian Naumann und Carsten Windeler jetzt Oberfeuerwehrmänner. Markus Heuer erhielt die Urkunde zum Löschmeister und Thomas Kück zum Hauptlöschmeister. Jens Schiller darf sich nun Oberlöschmeister nennen.

Auch Becker selbst ging an dem Abend nicht leer aus, denn für ihn hatte Gemeindebrandmeister Reinhard Schnackenberg die Beförderung zum Brandmeister mitgebracht.

Da Hermann Lüdemann bereits seit 50 Jahren und Helmut Kahrs seit einem Vierteljahrhundert Mitglied in der Wehr sind, erhielten sie das niedersächsische Ehrenzeichen. Während Hermann Bruns und Helmut Cordes in die Altersabteilung versetzt wurden, bekamen Reinhard Francke und Frank Wiesner als Dank für ihr Engagement je eine Krawattennadel.

Bei den Wahlen bestätigten die Anwesenden Gerätewart Hartmut Krämer und Jugendwart Ingo Fischbach in ihren Ämtern. Neu dabei sind Carsten Windeler als stellvertretender Jugendwart und Vize-Gerätewart Markus Kerth, der die Aufgabe vom nicht mehr kandidierenden Frank Wiesner übernimmt. · ho

Zwei Ämter

neu besetzt

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