Außenanlagen des Hemsbünder Gebäude-Ensembles fertig / 50 Prozent Energiekosten-Ersparnis

Dorfmittelpunkt für Jung und Alt

Visselhoevede - HEMSBÜNDE (jw) · Ein Vorzeige-Dorfmittelpunkt wie ihn andere Gemeinden sicherlich gerne hätten, ist jetzt mitten in Hemsbünde fertiggestellt. Und die gute Million Euro wurden dank „moderner Technik, aber auch mit dem nötigen Weitblick für dörfliche Strukturen geschickt investier“, wie Bürgermeister Ludger Brinker formuliert.

Das Gebäude-Ensemble, bestehend aus Feuerwehrhaus, Kinderkrippe, Mehrzweckhalle, Schießstand und Kindergarten samt Tennisplätzen gilt in der Bevölkerung spätestens seit der offiziellen Einweihung im vergangenen Sommer als „ein Treffpunkt für alle Generationen aus den Wasserdörfern“.

Ende vergangener Woche wurde die letzten Arbeiten an den Außenanlagen erledigt. „Jetzt warten wir nur noch auf den Frühling, damit die Pflanzen wachsen können“, so Architekt Axel Zimmermann, der die in drei Abschnitten unterteilten Maßnahmen von Beginn an begleitet. Herzstück des durchgestylten Außenbereichs ist das sogenannte „grüne Zimmer“, das zwischen den Krippenräumen und dem Sanitärbereich der Mehrzweckhalle installiert wurde. Dabei handelt es sich um Pergolen mit Drahtgeflecht als Basis, das im Sommer dicht bewachsen sein wird. Auch der ehemalige Schotterplatz am hinteren Bereich der Mehrzweckhalle ist nicht mehr wiederzuerkennen. „Dort wurde ein platzähnlicher Charakter geschaffen“, erläutert Zimmermann.

Bürgermeister Brinker könnte sich vorstellen, dass dort einige Veranstaltungen der örtlichen Vereine regelmäßig auf die Beine gestellt werden.

Ein gute Million Euro hat die Gesamtmaßnahme verschlungen. Fördergelder in Höhe von 150 000 Euro flossen aber auch von der Behörde für Geoinformation und Liegenschaften (GLL) aus Verden an die Wiedau. Der Krippenbau wurde von Land und Bund finanziell unterstützt. „Im Mittelpunkt der Arbeiten stand natürlich die Sanierung der Mehrzweckhalle“, betont Bürgermeister Brinker. Eine Maßnahme, die sich in den kommenden Jahren für die Gemeinde sehr schnell rechnen lässt. „Denn wir sparen rund 50 Prozent an Energiekosten bei Strom und Heizung“, hat Brinker bereits errechnet. Hinzu kommen noch das angenehme Raumklima und die modernen Sanitäranlagen.

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