Vereine bieten Mithilfe an / „Ergebnisoffene Gespräche im Februar“

Doch noch Hoffnung für den Weihnachtsmarkt 2013

Sven Apel
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Sven Apel

Visselhövede - „Hier ist ja nichts los.“„Was ist das denn für ein Weihnachtsmarkt?“ Die Kritiker der vorweihnachtlichen Veranstaltung des Visselhöveder Gewerbevereins fanden harte Worte.

Zwischendurch sah es so aus, dass der Traditionsmarkt vor dem Ende steht – jetzt gibt es wieder ein Stück Hoffnung, dass sich der Markt in diesem Jahr in einem neuen Gewand präsentiert.

Zumindest ist Sven Apel, der Cheforganisator der Märkte des Gewerbevereins „sehr zuversichtlich, dass doch noch was geht“. Entsprechende Gespräche würden Anfang Februar geführt. Apel zieht seinen Optimismus aus einigen Anfragen von örtlichen Vereinen, die offenbar ihre Mitarbeit signalisiert haben.

Denn auch der Agenturchef war alles andere als glücklich darüber, wie der vergangene Weihnachtsmarkt ablief: „So geht es nicht weiter!“

Denn quasi an vier Standorten in der Innenstadt wurde an einem Wochenende gefeiert: Vorm und im Gemeindehaus hatte die Kirchengemeinde ihren Markt aufgebaut, auf dem Marktplatz war der Gewerbeverein aktiv, im Heimathaus präsentierte der Kultur- und Heimatverein Kunsthandwerk und in der Gaststätte Visselquelle verkaufte der VdK Handarbeiten. Aber die Veranstaltungen liefen für sich allein – mehr gegeneinander als miteinander. „Darum müssen wir alles mehr miteinander verzahnen“, hofft Apel auf erfolgreiche Gespräche der neu geschaffenen Arbeitsgruppe. Daran nehmen dann auch Mitglieder des Musikzuges „Train of Music“ teil, die „von selbst auf mich zugekommen sind“. Den Musikern schwebe eine Art Märchenwald auf dem Marktplatz vor, und vielleicht der Bau einiger kleiner Hütten, verrät Apel. Allerdings müsse noch die Jahreshauptversammlung des Musikzugs abgewartet werden, ob die Mitglieder die Ideen ihre Vorstand mittragen werden.

Auch der Breitensportclub für Turnierhunde wolle mitmachen, die Reservisten sowieso und auch die „Nonnengruppe“ werde mehr „Gas geben“, so Apel, der auch den Kultur- und Heimatverein zu der Sitzung einlädt.

Falls aber die Vereinshilfe ausbleibt? „Wir sind völlig ergebnisoffen. Kommt es zu keiner tragfähigen Lösung, dann ist es vielleicht auch besser, den Weihnachtsmarkt sterben zu lassen. Ein richtiger Crash kann auch mal ganz heilsam sein“, betont Apel. · jw

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