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Mehr als 550 Einsätze für die Feuerwehren

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Von: Guido Menker

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Die Feuerwehr bei einem ihrer Einsätze.
Allein die Rotenburger Feuerwehr hatte in der Orkan-Nacht mehr als 70 Einsätze zu bewältigen. © Feuerwehr

Jede Menge Arbeit für die Feuerwehren im Landkreis Rotenburg. Kreisfeuerwehrsprecher Tim Gerhard spricht von mehr als 550 Einsätzen, die die Wehren im Landkreis Rotenburg während der Orkan-Nacht zu bewältigen hatten. Weit mehr als zwölf Stunden standen sie in ständiger Bereitschaft.

Rotenburg – Nachdem Sturmtief „Ylenia“ die Feuerwehren im Landkreis von Mittwoch bis Donnerstag mit mehr als 330 Einsätzen gefordert hatte, mussten die Feuerwehren in den Städten und Gemeinden nach kurzer Verschnaufpause wieder zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Vom späten Freitagnachmittag an bis Samstagnachmittag haben sich die Feuerwehrleute mehr als 550 Mal auf den Weg gemacht. Das Orkantief „Zeynep“ hat sie also mächtig auf Trab gehalten. Das berichtet Kreisfeuerwehrsprecher Tim Gerhard.

Auch in der zweiten stürmischen Nacht sei ein großer Teil der Einsätze auf umgestürzte Bäume, abgebrochene Baumkronen und abgebrochene Äste zurückzuführen gewesen. In der Nacht zum Samstag seien zudem Gebäude und Autos durch umgestürzte Bäume beschädigt worden, so Gerhard. In Mulmshorn waren mit Hilfe einer Drehleiter Dachteile von einer Lagerhalle zu entfernen. Schäden am Dach und an der dort installierten Fotovoltaikanlage haben die Einsatzkräfte erfolgreich verhindert. Mehrmals waren auch Autos im Spiel – es kam aber nur zu Sach- und nicht zu Personenschäden. Nach der langen Nacht mussten noch bis in den frühen Nachmittag weitere Einsätze abgearbeitet werden. Erst dann entspannte sich die Lage allmählich.

Während des Orkans gab es übrigens – als hätten die freiwilligen Einsatzkräfte nicht schon genug zu tun – auch noch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in Rotenburg und einen Schornsteinbrand in Hellwege. Beide Einsätze arbeiteten die Feuerwehren parallel zu den Sturmeinsätzen ebenfalls ab, so Gerhard.

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