Vier Bands beim „Summer-Jam“ / Veranstalter Eike Brameier ist zufrieden mit Konzertreihe

„Die Förderung ist wichtigstes Ziel“

Jannik Walter, Gitarrist der Band „Kariert“. ·

Scheessel - RIEPE · Vier Monate ist es her, als der letzte Konzertabend unter dem Namen „Spring Jam“, Musikliebhaber aus dem Landkreis ins Padam nach Riepe führte. Am Sonnabend setzte sich die „Jam-Reihe“ fort: Vier Bands aus der Region unterhielten über den späten Abend verteilt die Zuschauer.

Zwar knüpfte der „Summer-Jam“ nicht an die Besucherzahlen der Winterausgabe im Januar an, überbot die Frühlingsveranstaltung aber deutlich. Die Rotenburger Band „Maybe Tomorrow“ eröffnete das Konzert mit harten Gitarrenklängen und animierte die Menge mit einer Coverversion der „Lostprophets“ zum Mitsingen. Frontman Eike Brameier übernahm als Organisator der Konzertreihe somit eine Doppelrolle an diesem Abend. Die bis vor kurzem noch unter „Frite Jewel“ bekannte Band „Zeitpuls“, folgte mit einem soliden Auftritt und intelligenten Texten. Mit Jan Meier, als neuem Bassisten, zeigte sich „Kariert“ mit viel Spielfreude als dritter Act auf der Bühne. Ex-Bassist Jonathan Wahlers unterstütze die Band trotzdem gesanglich bei dem Kult-Song „Nutella-Brot“ und machte damit explizit eine freundschaftliche Trennung von „Kariert“ deutlich. Erst aber bei „Who killed Frank?“, der letzten Band des Abends, wachte das recht zurückhaltend wirkende Publikum richtig auf. Die Band um Sänger Hinni Hummers animierte mit sicherem Auftreten und melodischem Indie-Sound die Zuschauer zum Tanzen und stellte damit einen würdigen Abschluss dar. „Ich bin sehr zufrieden mit der Veranstaltung“, erklärt der Organisator. „Zwar hätten zweifellos noch mehr Zuschauer im Padam Platz gefunden, trotzdem war die Resonanz des Publikums durchaus positiv.“ Die Annahme, dass der Konzertreihe die Musiker ausgingen, da zwei Bands bereits beim „Winter-Jam“ spielten, bestritt Brameier: „Das Ziel dieser Veranstaltung ist die Förderung junger, regionaler Bands.“ Wichtig sei es, die Musiker zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit eines Auftritts zu bieten. Einen festen Termin für das nächste Konzert der „Jam“-Reihe nannte Brameier aber noch nicht. Voraussichtlich werden erst im nächsten Jahr im Padam die Instrumente angeschlossen. · jh

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