Kreismusikschule stellt das Mammutprojekt „Magic Drum“ auf die Beine

„Das geht nur, wenn alle Komponenten stimmen“

Die Projektleiter, Sponsoren, Fördervereinsvertreter sowie einige der Kinder
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Die Projektleiter, Sponsoren, Fördervereinsvertreter sowie einige der Kinder – sie alle freuen sich schon auf „Magic Drum“. Das Musical feiert am 2. November Premiere in der Aula des Ratsgymansiums. Mehr als 100 Aktive sind dabei.

Rotenburg - Nach dem großen Erfolg des Kindermusicals „Mtoto Boga“ 2006, hat die Kreismusikschule Rotenburg zu ihrem 40. Geburtstag in diesem Jahr erneut ein Mammutprojekt auf die Beine gestellt.

Im Ratsgymnasium steigt am Freitag, 2. November, von 19 Uhr an die Premiere des Musicals „Magic Drum“. Die erste von insgesamt sechs Aufführungen in Rotenburg, Zeven und Bremervörde. Dahinter steckt ein Riesenaufwand, wie Tilman Purrucker gestern Mittag in einem Gespräch mit der Presse verdeutlichte.

„Das geht nur, wenn alle Komponenten stimmen“, sagte Purrucker. Begeisterung und Engagament bei allen Beteiligten seien die Grundvoraussetzung, aber auch die Finanzen seien zu regeln. Und das alles habe geklappt: Die Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde und die Kreismusikschule selbst sichern den 22 000-Euro-Etat.

Hinter „Magic Drum“ steckt ein Gemeinschaftsprojekt von Kreismusikschule und den Fördervereinen von sieben Grundschulen aus Rotenburg, Zeven und Bremervörde. Aus diesen Einrichtungen kommt auch der Großteil der insgesamt mehr als 100 Aktiven auf der Bühne. Für die Live-Musik sorgt eine Band der Kreismusikschule unter der Leitung von Gert Lueken, außerdem hat sich speziell für dieses Musical ein Kinderchor zusammengefunden. Für den professionellen Rahmen in Sachen Licht und Ton sorgen Phillip Göttert und Carsten Siefke. Dazu gehören aber auch Kostüme und Kulissen – entworfen von Gisela Brünker und angefertigt von Esther Salow sowie Frank Konen.

„Die Spannung ist relativ groß“, so Purrucker mit Blick auf den 2. November. Doch er beobachtet ein großes Engagement – nicht nur bei den Beteiligten, sondern auch bei den jeweiligen Fördervereinen, die für das ganze Drumherum bei den Aufführungen sorgen. Sie organisieren die Kasse, das Catering, helfen beim Auf- und Abbau. Der Lohn: Die Fördervereine erhalten nach Abschluss des Projektes die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern.

Horst Dieter Werwoll, Geschäftsführer der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde: „Das Geld ist das eine – aber wichtiger sind uns die Idee und das Engagement. In diesem Fall hanelt es sich daher um ein Paradebeispiel.“ Es sei Nachhaltigkeit im Spiel, und deshalb engagiere sich die Stiftung gerne auch in diesem Umfang. Reinhard Krüger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde ergänzt: „Vor sechs Jahren, als Mtoto Boga aufgeführt wurde, habe ich gesagt, dass man so etwas wiederholen müsste.“ Und genau das sei nun der Fall. Mehr noch: Einige der damals schon beteiligten Kinder sind jetzt als Jugendliche erneut mit von der Partie.

Viele Schüler sind seit Monaten mit den Proben beschäftigt, fahren zum Teil regelmäßig mit den Eltern durch den Landkreis und opfern jetzt ihre Ferien, um dabei zu sein. Ein Riesenaufwand, auch mit Blick auf Technik und Ausstattung. Regie führen übrigens Heike Dieckheuer und Berthild Freund, die Gesamtorganisation liegt in den Händen von Andreas Gülzau, die Gesamtleitung hat Tilman Purrucker übernommen.

Nach der Premiere am 2. November gibt es im Ratsgymnasium am 3. November (11 Uhr) eine weitere Vorstellung. Weiter geht es am 9. November (15 und 18 Uhr) in Zeven sowie am 16. November (15 und 18 Uhr) in Bremervörde. Tickets können über die Hotline 04281 / 9404444 geordert werden.

Mehr über das Musical selbst gibt es übrigens in einer unserer kommenden Ausgaben. · men

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