Projekt „Ein Traum vom Fliegen 2010“ für benachteiligte Jugendliche

Cockpit statt Schulbank

So sieht eines der Ultraleichtflugzeuge des Bremer Vereins für Luftfahrt aus.

ROTENBURG (neu) · Sascha Wenzel musste nicht lange überlegen. Als die Airbus Corporate Foundation die Airbus-Mitarbeiter animierte, förderungswerte Initiativen anzumelden, kam ihm eine Idee. Der Fluglehrer schlug seinen Kollegen bei der Ultraleichtflug-Abteilung des Bremer Vereins für Luftfahrt (BVL) in Rotenburg vor, ein Projekt mit dem Bildungszentrum Nordwest-Niedersachsen des Bildungsträgers IB (Internationaler Bund) in Rotenburg gleich neben dem Flugplatz anzugehen. Und so wurde das Projekt „Ein Traum vom Fliegen 2010“ gestartet.

Diese Initiative ermöglicht benachteiligten Jugendlichen einen Einstieg in die Fliegerei in Theorie und Praxis. In diesem Rahmen sollten die 13 Ausgewählten am vergangenen Freitag mit Erklärungen am Flugzeug in die theoretische Schulung starten. „Wenn man das Flugzeug und das Cockpit bereits vor Augen hat, ist es einfacher, alles zu verstehen“, erklärt Fred Notzon vom BVL. Allerdings nahmen einige der Jugendlichen an einer Beerdigung teil, sodass der Termin nun auf den 29. Januar um 14.30 Uhr verschoben wurde.

Die Airbus Corporate Foundation finanziert das Projekt, die Leitung übernehmen die Mitarbeiter des IB und die  Fluglehrer des BVL. „Wir sind davon überzeugt, dass unser Projekt ein wichtiger Beitrag zur Integration benachteiligter Jugendliche in unsere Gesellschaft ist.“

Der IB bietet im Bildungszentrum berufsvorbereitende Lehrgänge an – in Rotenburg unter anderem in den Bereichen Hauswirtschaft, Metall und Holz. „Die Jugendlichen mussten eine richtige Bewerbung abgeben – das haben sie im Unterricht gelernt“, erklärt IB-Bildungsbegleiter Robert Abel. „Bei der Auswahl habe ich geschaut, wie gut die Bewerbungen sind, aber auch, wer den Anforderungen dieses Kurses gewachsen sein wird.“ Allerdings habe er auch einen pädagogischen Ansatz verfolgt.

Die Ausbildung auf dem Flugplatz dauert zirka vier Monate – dazu gehören auch Flugstunden mit einem Lehrer. „Das ganze soll vor allem Interesse wecken. Einen Flugschein gibt es nicht“, erläutert Notzon.

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