Gemeindeverbandschef Bargfrede: „Mitglieder wollen Goebel“

CDU-Vorstand diskutiert Langankes Kandidatur

Willi Bargfrede: „Langanke hätte Kandidatur bekannt geben sollen.“
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Willi Bargfrede: „Langanke hätte Kandidatur bekannt geben sollen.“

Visselhövede - Die Ankündigung des CDU-Ratsherrn Eckhard Langanke, für das Amt des Visselhöveder Bürgermeisters zu kandidieren (unsere Zeitung berichtete gestern), sorgt jetzt für Wirbel bei den Kommunalpolitikern.

Besonders seine Parteifreunde können diesen Schritt nicht so ganz nachvollziehen. Über mögliche Konsequenzen wird der CDU-Vorstand in den nächsten Tagen beraten.

„Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes hat schon im September 2012 verlauten lassen, dass er sich einen gemeinsamen Kandidaten aller Parteien für das Bürgermeisteramt vorstellen könnte“, heißt es in einer Mitteilung des CDU-Chefs Willi Bargfrede.

Nachdem im Frühjahr 2013 Gespräche mit der SPD und Ralf Goebel stattgefunden hätten und der CDU-Vorstand sich nach intensiven Gesprächen einstimmig dazu entschlossen habe, Goebel der Mitgliederversammlung als möglichen Kandidaten vorzustellen, sei auch der Ortsverbandsvorsitzende Eckhard Langanke über die Entscheidung des Vorstandes informiert worden.

„Dann wurde eine Mitgliederversammlung einberufen, um Goebel vorzustellen. Die Mitglieder sollten entscheiden, ob ein eigener Listenkandidat aufgestellt oder ob der parteilose Kandidat Goebel unterstützt wird“, schreibt Bargfrede.

Eckhard Langanke sei rechtzeitig informiert worden und ihm sei genug Zeit geblieben, dem Vorstand seine Kandidaturabsicht mitzuteilen. „Dies tat er nicht! Auch bei der Mitgliederversammlung hatte Langanke noch die Möglichkeit, sich als Kandidat der CDU zu bewerben. Auch das tat er nicht“, so der Wittorfer, der sich daran erinnert, dass Langanke dabei war, aber „schwieg“.

Die große Mehrheit der anwesenden Mitglieder habe sich damals für eine Unterstützung Goebels ausgesprochen. Bargfrede: „Dass Eckhard Langanke diesen Umstand nun als keinen demokratischen Vorgang bezeichnet, finde ich schon sehr suspekt.“

Dass er nun als Einzelkandidat antritt, sei sein gutes demokratisches Recht. „Der CDU-Gemeindeverbands- Vorstand wird jetzt kurzfristig zusammenkommen, um diese neue Situation zu erörtern“, endet Bargfredes Stellungnahme. · jw

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