Grundschüler entwerfen im Rahmen eines Malprojektes Motive

Bunte Ortstafeln begrüßen Hetzweges Besucher

Präsentierten die neuen Ortstafelbilder (v.l.): Merle Marie Bassen, Therese Wischmann, Kristina Berg, Hendrik Rathje und Rebecca Mahnken. ·
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Präsentierten die neuen Ortstafelbilder (v.l.): Merle Marie Bassen, Therese Wischmann, Kristina Berg, Hendrik Rathje und Rebecca Mahnken. ·

Hetzwege - Ein klein wenig bunter werden jetzt die Menschen an den vier Ortseingängen der Ortschaft Hetzwege begrüßt. Zu verdanken ist dies Merle Marie Bassen, Therese Wischmann, Rebecca Mahnken und Hendrik Rathje.

Gemeinsam mit Kunstfachleiterin Kristina Berg hatten die Hetzweger Grundschüler kreative Ortstafelbilder gemalt, die jetzt im Beisein von Schulleiterin Meike Nerding-Ehlbeck, Ines Brunkhorst (Vorsitzende des Kulturvereines Hekiswidi), Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, Hetzweges Ortsbürgermeister Reinhard Frick und vielen anderen Interessierten enthüllt wurden.

Großen Beifall vom Publikum erhielten die vier Schüler, als sie ihre großflächigen doppelseitig bemalten Bilder mit den Motiven Mühle, Grundschule, Schützenhalle und Fachwerkhaus bis ins letzte Detail erklärten: „Der Hund heißt Bello und die Ziegen Klara und Karla. Die drei Eulen auf dem Mühlenflügel fahren Karussell.“

Alle Bilder wurden in wetterfester Goya-Acryltechnik in mehreren Arbeitsschritten hergestellt. Rund 90 Schüler-Arbeitsstunden und 170 Stunden Lehrerarbeit stecken in den Werken, die nun an die „Herzlich willkommen“- Ortstafeln von Hetzwege montiert werden. Gearbeitet wurde nicht nur in den Schulstunden, sondern auch an Wochenenden und in den Ferien.

Wie kam es zu diesem Projekt? „Zu Beginn des Schuljahres sprach mich der Kulturverein Hekiswidi an, ob die Grundschule nicht Lust hätte, die Ortstafeln zu bemalen“, berichtet Kunstlehrerin Kristina Berg. „Ich wollte ablehnen, weil solch ein Projekt eigentlich von einer Kunst-AG in einer Grundschule nicht zu bewältigen ist, ließ mich dann aber doch überreden.“

So brachte der Kulturverein im vergangenen Herbst die frisch abgeschraubten Tafeln – dunkelbraun, nass und dreckig – in die Schule. Was sollte nun drauf? Auf alle Fälle eine Mühle. Die Kinder zeichneten nun viele Entwürfe und die erste Idee war, die Mühle im Kreis der Jahreszeiten auf die vier Tafeln zu setzen. „Aber irgendwie war uns das zu langweilig“, so Berg. „Ich besorgte mir die von Günther Frick geschriebene Hetzweger Chronik und dabei kristallisierten sich vier Themen heraus: Die Mühle, die Schule, der Schützenverein und die ersten Höfe.“

Wichtig für das Gelingen des Projekts sei auch der vor einigen Jahren von der Gemeinde eingerichtete Werk- und Kunstraum gewesen. So konnte die Grundschule durch die Tafeln ein kleines Dankeschön zurückgeben und zur Dorfverschönerung beitragen. · hu

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