Osterbräuche haben nach wie vor Tradition / Gemütliches Frühstück ebenfalls im Trend

Bunte Eier in vielen kleinen Nestern

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Helga Wieschalla hat die ganze Familie zu Gast.

Visselhoevede - VISSELHÖVEDE · „Dieses Jahr kommen die Ostereier von Langnese“, scherzen viele Visselhöveder angesichts der Minustemperaturen. Trotzdem lassen sich die meisten vom Wetter nicht abschrecken und bauen morgen eifrig Osternester im Garten, in denen der Osterhase die Eier verstecken kann, die dann von den Kindern gesucht werden.

„Große Osternester gibt es noch nicht, aber wir frühstücken gemeinsam mit der gesamten Familie“, berichtet Verena Müller. Auf den Frühstückstisch kommen dann selbst gefärbte Eier und Brötchen. „Ostereier suchen wir erst im nächsten Jahr, wenn mein Patenkind Lora so weit ist“, versichert Verena Müller.

„Traditionell färben wir mit den Kindern zwei Wochen vorher weiße Plastik- eier für den Osterstrauch“, berichtet Annika Kettenburg aus Wittorf. Die Eier werden dann von den Kindern aufgehängt. „Die Oma hat auf einem Ei einen Chinesen gemalt“, fügt schmunzelnd Anna-Marie hinzu, die gleich mit zwei Großmüttern, Schwester und Eltern in einem Haus Ostern erlebt. „Ostersonnabend wird im Wald Moos für die Nester gesammelt“, erläutert Mutter Annika. Ostersonntag können es die zwei Frühaufsteher kaum erwarten, die Nester im Garten zu inspizieren. „Besser als Schokolade, die es auch in Maßen gibt, finde ich Kleinigkeiten wie CDs oder DVDs in den Nestern“, so Mutter Kettenburg.

„Wir haben am Dienstag mit dem Färben von gekochten Ostereiern begonnen“, berichtet Iris Hilken aus Bockel. Damit sie für die ganze Familie reichen, werden am Sonnabend noch frische nachgemacht. Aber auch für den Osterstrauch im Wohnzimmer wurden Eier präpariert. Osternester aus Moos gibt es ebenfalls. „Doch bei dem Wetter ist es schwierig, an Moos zu kommen und Spaß macht es bei der Kälte nicht so sehr!“ Die Ostereiersuche gehört jedenfalls zum festen Programm. „Es gibt hauptsächlich Süßigkeiten, aber auch ein kleines Geschenk“, freuen sich die Kinder Evi und Felix.

„In diesem Jahr ist die ganze Familie eingeladen. Wir sind 14 Personen!“, berichtet Helga Wieschalla, die bei ihren Vorbereitungen Unterstützung von ihrem Mann bekommt. Die Süßigkeiten werden im großen Garten versteckt.

Einig sind sich alle: „Der Besuch des Osterfeuers ist ein Muss! Da kann es noch so kalt sein!“ Und vielleicht wird in diesem Jahr eher Glühwein ausgeschenkt. · aki

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