Silvesterevent in Lauenbrück lockt mehrere Tausend Besucher an / Drei Tage Volksfeststimmung

Bunte Bilder am Abendhimmel

Einen Vorgeschmack auf Silvester lieferten die Brillantfeuerwerke, die über dem ehemaligen Rittergut abgebrannt wurden.
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Einen Vorgeschmack auf Silvester lieferten die Brillantfeuerwerke, die über dem ehemaligen Rittergut abgebrannt wurden.

Scheessel - Von Lars Warnecke. Man ist gern seiner Zeit voraus. Das bewies am Wochenende auch der Zuschauerrekord, über den sich die Firma Bothmer Pyrotechnik freuen durfte. Denn, so schien es, immer mehr wird der Besuch der Feuerwerksvorführung samt Lagerverkauf für die Menschen aus der Region zur Tradition. Mehrere Tausend Menschen kamen in den vergangenen drei Tagen auf das Gelände des ehemaligen Rittergutes in Lauenbrück.

Heitere Musik tönt aus den Lautsprechern der Beschallungsanlage. Dicht gedrängt stehen die Menschen an den Ständen. Viele erfreuen sich an Grillwürstchen, während die Kinder im Zelt auf der Hüpfburg spielen. Überhaupt sind hier alle guter Laune. Denn Kaufen ist ein Kann, aber nicht ein Muss. Und selbst wer sich mit Feuerwerk eindecken möchte, kann hier erst mal schauen, was er haben will. „Das ist ganz zwanglos. Hier ist auch jeder herzlich eingeladen, der nichts kauft. Uns geht es darum zu zeigen, was es an Feuerwerk überhaupt gibt“, so Geschäftsführer Florian von Bothmer.

Längst haben es der Lauenbrücker und seine Mitarbeiter geschafft, das Silvesterevent als kleines Volksfest zu etablieren. Da kommen die Besucher inzwischen auch durchaus schon einmal von weiter her. So wie Maren Voss aus Uelzen mit ihrer Familie. Mit Programm- und Bestellzettel in der Hand wollen sie heute einkaufen. Vor allem Sohn Jonas liebt das alljährliche Knallen. „Besonders gerne mag ich Leuchtraketen und Feuerwerk, das über den Boden tanzt.“ Die Mutter hat für diese Leidenschaft durchaus Verständnis. „Für Jungs ist das der wichtigste Tag im Jahr.“

Begehrt waren natürlich vor allem die Batterien. Sie sorgen für tolle Bilder im Himmel und machen gleichzeitig wenig Arbeit. Und da hatte die Firma einige Schmankerl zu bieten, wie man den Produktvorführungen entnehmen konnte.

Doch die Pyrotechniker bewiesen: Ein stimmungsvolles Feuerwerk braucht auch zarte Momente. Etwa bei den abendlichen Pyro-Musicals, bei denen die Batterie- und Verbundfeuerwerke zu pathosgeschwängerter Musik den Himmel zum Leuchten brachten. „Oh“ und „Ah“ raunten die Besucher, während sich die computergesteuerten Spektakel in Größe und Farbe immer mehr steigerten.

Direkt an der Absperrung hat Familie Gruber ihren Platz bezogen. „Wir sind jedes Jahr hier“, verrät Heidemarie Gruber. Sie hat für ihre Familie vorgesorgt. In einem Korb hat sie zwei Thermoskannen, in einer ist Kakao, in der anderen Glühwein. „Das gibt es hier ja auch, aber die Schlange ist immer so lang.“

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