DRK-Rettungswache Rotenburg stellt drei Bundesfreiwilligendienstler ein

Als „Bufdi“ Leben retten

Rettungshelferin Merle Coors macht zur Zeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK. ·
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Rettungshelferin Merle Coors macht zur Zeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK. ·

Rotenburg - Mitte vergangenen Jahres startete der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD). Er ersetzt den Zivildienst, der nach dem Aussetzen der Wehrpflicht nicht fortführt wird. Viele der ehemaligen „Zivis“ waren als Rettungshelfer beim Deutschen Roten Kreuz tätig. In Rotenburg leisten zurzeit drei Helfer ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Rettungswache an der Brauerstraße. Sie sollen im Sommer von Bundesfreiwilligendienstleistern, den sogenannten „Bufdis“, abgelöst werden.

Der Rettungsdienstleiter der Rotenburger Einsatzstelle, Dirk Richter, erklärte in einem Pressegespräch mit der RK, dass er zum Sommer 2012 Personal für den Einsatz der Rettungswache in Rotenburg suche. „Wir bieten jungen Freiwilligen die Chance, sich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Stärken aufzubauen. Ältere Bewerber werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiterzuentwickeln“, erklärt Richter.

Eigentlich könne jeder den BFD machen: Mädchen, Jungen, Frauen und Männer egal welchen Alters. Das sei auch vom Einsatz abhängig. Einzige echte Einschränkung sei, dass sie die Schulpflicht absolviert haben müssten und im Besitz eines Auto-Führerscheins seien. In der Regel dauere der Dienst zwölf Monate, könne aber auf 24 Monate verlängert werden, erklärt Richter. „Wir werden die ‚Bufdis‘ unter anderem qualifiziert im Krankentransport und bei Dialysefahrten einsetzen. Bei größeren Notfällen werden sie auch schon mal als dritte Kraft im Rettungswagen mitfahren“, erklärt Richter die Hauptaufgaben. Ein Bonbon für diejenigen, die sich auf 24 Monate verpflichten, gibt es auch, denn wir übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Ausbildungskosten zum Rettungssanitäter.

Zwar verdienen die „Bufdis“ nur ein Taschengeld, es sei aber ein mögliches Sprungbrett für eine berufliche Karriere beim Deutschen Roten Kreuz. Wer gerne anderen Menschen helfen und sich beim DRK Rotenburg engagieren möchte, kann sich unter der Telefonnummer 04261/963900 bei Dirk Richter einen Vorstellungstermin geben lassen.

Die Rahmenbedingungen für FSJ (bis 27 Jahre) und BFD (keine Altersgrenze) unterscheiden sich bezüglich des Alters und der zu leistenden Stundenzahl. Die Arbeitszeit beläuft sich in der Regel auf 38,5 bis 40 Stunden wöchentlich. . · go

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.bundesfreiwilligendienst.de

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