52 Christdemokraten entscheiden sich auch im zweiten Anlauf für den Amtsinhaber

Bürgermeisterwahl: CDU nominiert Eichinger

Detlef Eichinger (l.) freute sich mit Natalie Braunsburger an seiner Seite über die Nominierung, zu der ihm zuerst der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Eike Holsten gratulierte. ·
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Detlef Eichinger (l.) freute sich mit Natalie Braunsburger an seiner Seite über die Nominierung, zu der ihm zuerst der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Eike Holsten gratulierte. ·

Rotenburg - Die Rotenburger CDU hat gestern Abend auch im zweiten Anlauf Amtsinhaber Detlef Eichinger als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 25. Mai nominiert.

52 der insgesamt 54 abgegebenen Stimmen entfielen auf den 58-Jährigen, der zum dritten Mal ins Rennen gehen und diesmal gegen Andreas Weber (SPD) antreten wird. Zwei Mitglieder enthielten sich bei der Abstimmung im „Eichenhof“ in Waffensen. Die erneute Nominierung war aufgrund einer Gesetzesänderung erforderlich geworden. Die Christdemokraten hatten sich eigentlich schon im November für Eichinger entschieden. Dazu waren im Herbst 72 Mitglieder ins „Haus am Luhner Forst“ gekommen – gestern waren es 54 und damit deutlich mehr als erwartet.

„Unsere Stadt hat sich in den vergangenen Jahren ständig zum Positiven entwickelt“, sagte Eichinger in seiner diesmal deutlich kürzeren Nominierungsrede, bevor es ans Ausfüllen der gelben Stimmzettel ging. „Wir haben unter anderem verbesserte Bildungs- und Betreuungsangebote auf den Weg gebracht“, fügte er hinzu. Er werde auch weiterhin auf die Entwicklung einer modernen Stadt mit einem attraktiven Angebot setzen – sowohl was die Lebensqualität als auch was die Wohn- und Arbeitsbedingungen angeht. Und eine Stadt, die für ihre Bevölkerung attraktiv bleiben will, müsse investieren. Eichinger: „Das tun wir mit den Ansätzen in diesem Haushaltsjahr ganz besonders.“ Der Bürgermeister führte vor allem den Umbau der Theodor-Heuss-Schule in eine IGS sowie den Neubau einer Schulsporthalle an. „Alle städtischen Investitionen lohnen sich langfristig, wenn wir über Energiekosten für öffentliche Gebäude, über Rotenburg als Schulstandort, über Bildungspolitik oder über Sport als wichtigen integrativen Faktor in unserer Gesellschaft reden“, fügte er hinzu.

Der Applaus war ihm sicher – unter anderem auch vom CDU-Kreisvorsitzenden Heiner Ehlen MdL, von Mechthild Ross-Luttmann MdL sowie von Landrat Hermann Luttmann. Luttmann und der parteilose Eichinger standen den CDU-Mitgliedern im Anschluss an die Nominierung für Fragen zur Verfügung. · men

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