Tragischer Unfall in Bremervörde 

Mercedes rast in Eisdiele – zwei Tote, neun Verletzte

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Ermittlungen am Unfallort – in Bremervörde war ein Mercedes in eine Eisdiele gerast.

Bremervörde - Von Heinz Goldstein. Eine Mercedesfahrerin raste am frühen Sonntagabend ungebremst in ein mit Gästen besetztes Eiscafé in Bremervörde. Dabei kamen ein Kleinkind und ein älterer Mann ums Leben. Zudem erlitten weitere neun Gäste teils schwere Verletzungen.

Die Lenkerin des Unglücksfahrzeugs befuhr die Ludwigstraße, die in die Neue Straße mündet. Sie überquerte die Straße und krachte ungebremst in die rechte Schaufensterscheibe der Eisdiele, hinter der sich viele Gäste befanden. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr Bremervörde waren mit allen verfügbaren Kräften am Unfallort. 

Unterstützung erhielten sie aus dem Kreis Stade, auch Seelsorger wurden gerufen, versorgten die unter Schock stehenden Gäste und Rettungskräfte. Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht, die Innenstadt war für mehrere Stunden gesperrt. Zu den Ursachen des Unfalls konnte die Polizei noch keine Angaben machen, der Unfallwagen sei am späten Sonntagabend aus den Trümmern des Eiscafés geborgen worden, sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp: „Ein Gutachter wird ihn in den kommenden Tagen untersuchen.“ 

Davon erhoffen sich die Ermittler Erkenntnisse darüber, was das Unglück ausgelöst haben könnte. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 59-jährige Fahrerin an einer T-Kreuzung über die Hauptstraße von Bremervörde gerast, anstatt in eine Einmündung einzubiegen. Ungebremst krachte der Wagen in das Schaufenster einer gut besuchten Eisdiele. Ein 65 Jahre alter Mann und ein zwei Jahre alter Junge starben. Ob sie zu den Gästen des Eiscafés gehörten, ist laut Polizei nicht klar. 

Goldstein/dpa

Tödlicher Unfall in Bremervörde: Auto rast in Eisdiele

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