Zuwendungen der Sparkasse Scheeßel kommen seit 25 Jahren in der Region an

Eine Stiftung schreibt Erfolgsgeschichte

Mehr als 100 Ehrenamtler zollten dem 25-jährigen Bestehen der Stiftung ihren Tribut.

Brockel - Von Lars Warnecke. Ein lauschiger Spätsommerabend auf dem Brockeler Mühlengelände: Angeregt führen Menschen allen Alters an den Stehtischen Smalltalk, lassen sich die Speisen und Getränke schmecken. Mehr als 100 werden es wohl sein. Was sie miteinander verbindet: die Hingabe zum Ehrenamt. Und die Tatsache, dass die Stiftung der Sparkasse Scheeßel ihnen und ihren gemeinnützigen Projekten mindestens schon einmal finanziell unter die Arme gegriffen hat.

Jürgen Lange brachte es gleich zu Anfang auf den Punkt: „Uns als Sparkasse geht es nur dann gut, wenn es auch unserer Region gut geht.“ Daher, so der Bankdirektor, schütte die Stiftung auch nicht ganz uneigennützig Gelder an Vereine, Schulen und Kindergärten aus, die im Geschäftsgebiet des Scheeßeler Geldinstitutes verwurzelt sind – und das immerhin schon seit 25 Jahren. So galt es während des Fördertreffens am Donnerstagabend, das nach vierjähriger Pause von der Sparkasse wieder aufgegriffen wurde, zugleich auch ein Jubiläum zu feiern.

Stiftungsverwalter Rainer Bassen, von seinem Vorgesetzten liebevoll „Stiftungsminister“ genannt“, erinnert sich: „Bei der Gründung haben wir uns die Schwerpunkte Sport, Musik, Kultur sowie Denkmal- und Heimatpflege gesetzt, daran hat sich bis heute nichts geändert.“ Unzählige Anträge aus Gyhum und Elsdorf, den Samtgemeinden Bothel und Fintel sowie aus der Gemeinde Scheeßel seien in den vergangenen Jahren über seinen Schreibtisch gegangen – darunter auffallend viele, deren Projekte in der Jugendarbeit angesiedelt sind. „Kommen Sie weiterhin auf uns zu“, ermunterte er das Publikum. Auch wenn durchaus nicht alle Anträge Berücksichtigung finden könnten, „wir wollen das möglich machen, was wir können“.

Fördertreff Sparkasse Scheeßel

Beispiele dafür, wo die Sparkassen-Stiftung schon gute Dienste erweisen konnte, rückten anschließend einige der Gäste in ihren Wortbeiträgen in den Mittelpunkt. Etwa Helgo Mayrberger. Der Leiter der Fintauschule Lauenbrück berichtete über die Digitalisierung des Landkinos. Weitere Redner widmeten sich dem Aufbau des Abbendorfer Schafstalls, dem Triathlon in Fintel, der Restaurierung der Brockeler Mühle und der in Rüspel anstehenden deutschen Vielseitigkeitsmeisterschaft im Reiten.

Einziger Wermutstropfen: Wegen der einfallenden Abendsonne waren die auf eine Leinwand projizierten Begleitbilder nur zu erahnen.

Weit mehr zu sehen gab es für die Anwesenden in dem 1860 errichteten Galerieholländer: Gerd Krüger und seine Mitstreiter vom Brockeler Mühlenverein führten die Ehrenamtler abschließend durch das historische Gemäuer – und nahmen eigens aus Anlass des Förderfestes die altehrwürdige Dampfmaschine in Betrieb.

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