Hemslinger Freibadleiter zieht positive Bilanz für Saison mit Corona-Maßnahmen

Zutritt nur mit Schwimmkarte

Die Corona-Maßnahmen lassen sich gut umsetzen und die Zahlen sind zufriedenstellend. Kurz vor Saisonende im Hemslinger Freibad fällt die Bilanz des Badleiters Ralf Buchholz positiv aus.
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Die Corona-Maßnahmen lassen sich gut umsetzen und die Zahlen sind zufriedenstellend. Kurz vor Saisonende im Hemslinger Freibad fällt die Bilanz des Badleiters Ralf Buchholz positiv aus.

Hemslingen – Zwei Schwimmerinnen ziehen im großen Becken ihre Bahnen, auf Abstand. Die Sonnenstrahlen machen den Sport im kühlen Nass angenehmer. Ralf Buchholz, Betriebsleiter des Schwimmbades, steht in unmittelbarer Nähe zum Becken und wirkt zufrieden. Ab und an schaut er auf seinen Zeitmesser in der Hand. „Eine Schwimmerin übt für das Sportabzeichen“, erklärt er. Mit einem Blick zum Becken ruft Buchholz ihr zu: „Noch zwei Runden.“ Die Schwimmerin nimmt den Hinweis zur Kenntnis und schwimmt munter weiter. „Durch die Corona-Situation haben wir im Juni eröffnet. Dazu hatte die Gemeinde und die Badleitung ein Hygienekonzept erarbeitet, das auch viele Badegäste beachten. Nur wenige Gäste haben sich beschwert“, sagt Buchholz. „Unser Hygienekonzept funktioniert. Pro Bahn dürfen maximal zur selben Zeit acht Gäste auf Abstand im Kreis schwimmen. Maximal dürfen zur gleichen Zeit nur 24 Schwimmer im Schwimmerbecken und 40 Schwimmer im Nichtschwimmer sein.“ Voraussetzung für den Zutritt ins Becken ist eine Schwimmkarte. Das Prozedere sei ganz einfach: „Wer schwimmen möchte, holt sich bei mir als Badleitung eine Schwimmkarte, die er beim Verlassen des Beckens wieder aushändigt. Ich desinfiziere die Karte und kann sie dem nächsten geben“, schildert Buchholz. „Anfangs gab es vereinzelt Kritik. Inzwischen haben sich die Gäste an die Schwimmkarten gewöhnt“, schmunzelt der Badleiter. Mit der Besucherresonanz ist Buchholz zufrieden. „Der August war gut. Über den Tag verteilt erreichten wir an einem Tag die Zahl von 242 Gästen.“ Auf dem Badgelände dürfen sich derzeit nur 140 Personen gleichzeitig befinden. An mehreren Tagen sei diese Zahl auch erreicht worden und es musste ein Einlassstopp verhängt werden. „Da mussten dann manche solange warten, bis ein Gast das Bad verlassen hatte“, berichtet Buchholz. Ansonsten habe sich der Alltag eingespielt. „Vereine aus Visselhövede und Schneverdingen kamen zum Schwimmtraining. Lena Brockmann hielt an einem Tag in der Woche Aquafitness-Kurse ab und andere übten für das Sportabzeichen“, listet er auf. Das Freibad Hemslingen hat noch bis Ende September offen.  woe

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