Neues Gebäude in Planung

Westerwalsede bekommt einen neuen Dorftreffpunkt

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Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle (l.) und Westerwalsedes Bürgermeister Jochen Hestermann mit den Plänen. 

Westerwalsede - Von Tobias Woelki. Hand in Hand bauen die Samtgemeinde Bothel und die Gemeinde Westerwalsede in einem gemeinsamen Projekt ein neues Feuerwehrgerätehaus und Räumlichkeiten für die Dorfbevölkerung in der Ortsmitte am sogenannten unteren Kreisel.

Das berichten bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle und Westerwalsedes Bürgermeister Jochen Hestermann. Weil der Platz nicht ausreicht und das jahrzehntealte Feuerwehrhaus nicht mehr den Ansprüchen einer modernen Feuerwehrwache erfüllt, hatte sich die Samtgemeinde dazu entschlossen, den Brandschützern aus Westerwalsede ein neues Feuerwehrhaus zu bauen.

Die Gemeinde nahm die Idee sofort auf und entwickelte mit der Botheler Verwaltung ein Baukonzept, in der auch die Wünsche der Einwohner nach einem Dorftreffpunkt berücksichtigt wurden. Nach mehreren Bürgerversammlungen in der Ortschaft nahmen die Planungen immer konkretere Formen an.

Optimale Aufteilung

Schließlich lobte die Samtgemeinde in Abstimmung mit der Gemeinde einen Architektenwettbewerb aus, an dem sich fünf Planungsbüros mit ihren verschiedenen Entwürfen beteiligt hatten. „Eine Jury beurteilte die eingegangenen Entwürfe. Sie entschied sich für den Entwurf des Planungsbüros MOR aus Rotenburg. Der Entwurf bietet eine optimale Aufteilung und ist noch dazu der kostengünstigste“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle, der dem Feuerwehrausschuss in seiner jüngsten Sitzung die Pläne vorstellte und auch die Zustimmung der Politikerrrunde bekam.

Wie in anderen Ortschaften in der Vergangenheit bereits üblich, stellt die Gemeinde Westerwalsede das Grundstück zur Verfügung, auf der die Samtgemeinde als Bauherr ein neues Feuerwehrhaus errichtet. Das ist auch dieses Mal der Fall.

„Die Gemeinde Westerwalsede ist bereits in Vorleistung getreten und hat für 200 000 Euro das Grundstück erworben und die beiden dort vorhandenen Häuser abreißen lassen“, berichtet Westerwalsedes Bürgermeister Jochen Hestermann.

Unter Vorbehalt der Zustimmung des Samtgemeinderates in diesem Monat könnte das Projekt starten. „Der Gemeindeanteil des Bauprojekts in Westerwalsede ist ein EU-Hohe-Heide-Projekt. Die Gremien haben bereits einer Förderung in Höhe von 54 .450 Euro zugestimmt“, erklärte Regionalmanager Guido Pahl.

Der Grund für den üppigen Zuschuss sei ganz einfach: „Die Hohe Heide beschloss die Förderung, weil sie gerne Projekte für die Dorfgemeinschaft unterstützt. Das ist sozusagen eine Herzensangelegenheit.“

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