Konstituierende Sitzung in Bothel 

Werner Thies führt den neuen Seniorenbeirat

Der neue Seniorenbeirat der Samtgemeinde Bothel mit Bürgermeister (v.l.): Herbert Ludewig, Peter Bitomsky, Hans-Joachim Schoft, Herbert Kregel, Werner Thies, Erich Gans, Karin Felgendreher, Dirk Eberle, Horst Geiger und Gisela Beulshausen. - Foto: Woelki

Bothel - Zwei weiße Flecken befanden sich noch in Sachen Seniorenbeirat auf der Landkarte des Landkreises. Bisher fehlten solche beratende Organe in den Samtgemeinden Geestequelle und Bothel. Ein weißer Fleck ist nun verschwunden. Im Botheler Rathaus konstituierte sich der neue Seniorenbeirat nach Monaten der Vorbereitung.

Im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle, der Botheler Bürgermeisterin Erika Schmidt und des Brockeler Bürgermeisters Rolf Lüdemann erklärte Peter Bitomsky, Vorsitzender des Rotenburger Kreisseniorenrates: „Seit langer Zeit versuchen wir, in der Samtgemeinde einen Seniorenbeirat zu installieren. Denn es ist uns überaus wichtig, dass wir bei der Entscheidungsfindung von Rat und Verwaltung einbezogen werden. Man soll nicht über uns, sondern mit uns sprechen.“

Gerade ältere Menschen müssten laut Bitomsky den Mund aufmachen und sagen, wo ihnen der Schuh drückt. „Wie wichtig das ist, das hat gerade hier in Bothel die Vergangenheit gezeigt. Die Bürgerinitiativen haben sich erfolgreich zu Wort gemeldet. Wir verstehen uns als seniorenpolitisches Gremium“, so Bitomsky.

Wie es sich für eine konstituierende Sitzung gehört, standen auch Wahlen an. So ist Werner Thies aus Kirchwalsede erster Vorsitzender des neuen Seniorenbeirats. Ihm zur Seite stehen seine beiden Stellvertreter Karin Felgendreher aus Bothel und Hans-Joachim Schoft aus Kirchwalsede. Zum Schriftwart wählte die Versammlung Herbert Ludewig aus Kirchwalsede und zum Schatzmeister Horst Geiger aus Westerwalsede. Zudem gehören dem Beirat an Gisela Beulshausen aus Kirchwalsede, Herbert Kregel aus Hemslingen, Erich Gans aus Bothel, Ernst Schlicht aus Hemsbünde und Elke Eberle aus Brockel.

Als erstes Projekt sprach Vorsitzender Werner Thies die Notfallpunkte an, die in diesen Wochen die Kommunen im Landkreis an Wanderwegen installieren. „Es kann nur ein erster Schritt sein. Weitere Schilder müssen folgen, um im Ernstfall schnell Personen zu finden“, betonte Thies. 

woe

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