Erntefest All Over am 1. September

Project Thunderbolt: „Werden eine gute Show abliefern“

Die Band Project Thunderbolt.

Söhlingen - Die Macher des Erntefestes All Over in Söhlingen (E:A:O) laden für Freitag, 1. September, zum bestimmt lautesten Fest dieser Art in der Region ein. Seit 1996 bietet das E:A:O im Festzelt am Schützenhaus feinste, verstärkte Livemusik von Indie und Alternative, über Rock und Hardcore bis Punk und Metal.

In loser Folge stellen wir die Gruppen im Interview vor. So heute das Project Thunderbolt. Wir sprachen mit dem Bassisten Artur Kukuschkin.

Was dürfen wir von Project Thunderbolt beim E:A:O erwarten?

Artur Kukuschkin: Seit einigen Jahren sind wir als Zuschauer beim E:A:O unterwegs und können es kaum erwarten, selbst auf dieser Bühne zu stehen. Wir werden unser neues Album „Among The Dead“ präsentieren und eine gute Show abliefern. So wie es sich halt in Söhlingen gehört.

Wie kam es, dass Ihr das Project Thunderbolt ins Leben gerufen habt und unbedingt eine Band gründen wolltet?

Kukuschkin: Also gegründet haben wir uns damals während der Schulzeit. Felix und Arne konnten sich die erste Zeit überhaupt nicht leiden, aber irgendwann hatten die in der Schule mal eine Jamsession und seitdem war klar, dass die beiden zusammen eine Band gründen wollten. Ohne lange zu überlegen wurde der gemeinsame Kumpel Tim ans Drumset gesetzt. Beim Bassistenposten ging es erst mal nicht so einfach. Ich war grad neu auf der Schule und kannte die Jungs noch nicht. Es wurde sich aber oftmals ehrfürchtig still zugenickt, weil wir immer die geilsten Bandshirts auf der Schule getragen haben und Arne wusste, dass ich Bass spiele. Eines Tages wurde ich dann einfach gefragt, ob ich nicht Bock hätte, mit einzusteigen.

Ihr macht inzwischen seit sieben Jahren Musik. Wie würdet Ihr Eure Entwicklung beschreiben?

Kukuschkin: Also wir wollten auf jeden Fall erst mal einen einzigartigen Musikstil finden, bevor wir ein richtiges Album aufnehmen. Nachdem wir unsere ersten beiden EP‘s veröffentlicht haben und sehr viele Liveshows gespielt hatten, war uns klar, wo die Reise hingeht und haben alles auf unserem Debütalbum verewigt. Es lohnt sich wirklich da reinzuhören!

Viele junge Bands geben nach ein paar Jahren auf. Was ist Eurer Meinung nach besonders wichtig, um auch nach mehreren Jahren gerne im Proberaum zusammen zu kommen?

Kukuschkin: Es ist auf jeden Fall sehr wichtig, offen und viel miteinander zu reden. Es bringt nichts, irgendwelche Probleme oder sonstiges aufzustauen und unter den Teppich zu kehren.

Auch wenn es schon ein paar Tage her ist: Gebt doch mal einen Rückblick auf Eure Album-Produktion im vergangenen Jahr. Lief alles so, wie erwartet?

Kukuschkin: Wir sind da zum Glück sehr strukturiert vorgegangen. Bevor wir das professionelle Tonstudio gebucht haben, haben wir uns erst mal für ein paar Wochen in einem alten Gasthof eingeschlossen und an Ideen gearbeitet. Dabei sind echt gute Songs und Schnipsel entstanden. Einige haben es aufs Album geschafft.

Welchen Eurer Songs sollte die Menschheit nicht verpassen oder zumindest für den Anfang im Radio gespielt werden?

Kukuschkin: Auf jeden Fall „Atlantis“. Warum? Hört Euch den Song einfach mal an! Da braucht man nichts zu sagen.

Euer Album ist seit 2016 draußen, das Teil hört sich toll an. Nun ist es leider kein Geheimnis, dass im Landkreis die Auftrittsmöglichkeiten immer weniger werden. Wie geht Ihr damit um?

Kukuschkin: Man muss einfach über den lokalen Tellerrand hinausschauen und sich überregional umgucken. Dann klappt das schon. Zuhause kennt uns doch schon jeder.

In vier Wochen geht das E:A:O über die Bühne. Was wird besonders toll? Worauf freut ihr Euch?

Kukuschkin: Wir finden das Line-up dieses Jahr echt spannend. Wir sind definitiv stolz darauf, als „lokaler Vertreter der härteren Klänge“ am Start zu sein.

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