Straßen- und Wegeausschuss dokumentiert Gehölz in der Gemeinde Hemsbünde

Straßenbäume kommen unter den Hammer

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Der Straßen- und Wegeausschuss versammelt sich zur Dokumentation und Kontrolle des Gehölzes in Straßennähe.

Hemsbünde - Von Henning Leeske. Mit der Zeit wachsen die Straßenbäume in der Gemeinde Hemsbünde immer dichter zusammen oder sogar in die Wege hinein. Es besteht Handlungsbedarf, und so versammelte sich der Straßen- und Wegeausschuss zur Dokumentation und Kontrolle des Gehölzes in Straßennähe.

Zur kostenneutralen Abwicklung der Ausdünnung hat sich Bürgermeister Manfred Struck (SPD) eine einfache Lösung ausgedacht und den Ausschussmitgliedern präsentiert, die soweit vorweggenommen einstimmig als Beschlussempfehlung an den Gemeinderat verwiesen wurde.

Bei den jeweils bereisten Örtlichkeiten werden nach dem Ratsbeschluss einzelne Bäume genau ausgezeichnet, die entnommen werden sollen. Diese können dann im Vorfeld von der Verwaltung holzverarbeitenden Betrieben oder anderen Interessenten zum Kauf angeboten werden. Dabei ist allerdings die entsprechende Befähigung für derartige Fällungen nachzuweisen. Denn beispielsweise im Rodauweg in Hassel stehen viele Eichen teilweise eng nebeneinander und beim Fällen könnten diese auf die Grundstücke der Anlieger fallen.

Möbelstück aus heimischem Hartholz

Deswegen würden diese Bäume nur an Käufer mit entsprechender Gerätschaft verkauft werden. Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem höchsten schriftlichen Gebot. Wenn einzelne Lose keinen Interessenten finden, würde die Gemeinde eine Fachfirma beauftragen und das anfallende Holz anschließend gegen Höchstgebot verkaufen, und zwar häufchenweise, wie sich das auch schon bewährt habe.

Am Espenfeldweg in Hassel soll auch für Licht zwischen den Bäumen gesorgt werden, wobei das Fällen mangels Anlieger an dieser Stelle viel leichter sein wird. Der Weg soll insgesamt freigeschnitten werden, um das Zuwuchern zu verhindern. Besonders attraktive Eichenbäume sind übrigens am Rodauweg zu finden. Falls jemand sich ein Möbelstück aus heimischen Hartholz fertigen lassen will, wäre nun die Gelegenheit dazu.

Bürgermeister lobt gute Zusammenarbeit

Beim Hastedter Weg am Friedhof mussten bereits auf Veranlassung des Bürgermeisters Sturmschäden beseitigt werden. Ein Baum stürzte um und ein abgebrochener Ast hing gefährlich in der Luft. Hier müssen auch zwei abgestorbene Eichen entfernt werden und ein Baum, der bereits durch sein Wachstum die Begrenzung zerstört. Auch in Hemsbünde selbst müssen auf dem von der Gemeinde kürzlich erworbenen Grundstück gegenüber dem Gemeindebüro drei Bäume weichen.

Bürgermeister Struck lobte die gute Zusammenarbeit aller Fraktionen in dieser Fragestellung und hat als zeitliches Ziel für die Fällaktionen, nach einem Ratsbeschluss, die Baumfällzeit dieser Wintersaison ausgegeben. Das heißt, bis Ende Februar soll das ganze über die Bühne gegangen sein.

Donnerstag befasst sich dann der Gemeinderat Hemsbünde in einer öffentlichen Sitzung mit der Thematik ab 19 Uhr in der Dörfergemeinschaftsanlage über dem Schießstand.

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