Verein der Anlieger am Bullensee aktiv / Appell an die Besucher: Müll vermeiden

Steg in neuem Glanz

Claus Inselmann (v.l.), Horst Tramm und Robin Peters vom Verein der Anlieger am Bullensee statteten den Steg mit neuen Bodenbrettern aus Eichenholz aus. - Foto: Meyer

Kirchwalsede - In neuem Glanz, zumindest was den Boden betrifft, erstrahlt der Steg am Bullensee. 1986 wurde der vom Verein der Bullensee-Anlieger mit hohem materiellen Aufwand und vielen Arbeitsstunden mithilfe des THW errichtet und seitdem bereits mehrfach ausgebessert.

Jetzt waren aber doch zunehmend einige Bodenbretter an den Befestigungen durchgefault und einige wurden herausgerissen. „Andere wurden offensichtlich durch das Aufstellen eines Feuertopfes verbrannt“, vermutet Jürgen Meyer, Schatzmeister und Sprecher der Gemeinschaft der Anlieger. Da der Steg nicht mehr sicher war, haben die Anlieger erneut für rund 1 200 Euro Eichenholz gekauft, dazu reichlich Befestigungsmaterial.

„In rund 30 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder Horst Tramm, Claus Inselmann sowie Robin Peters die Bodenbretter ausgewechselt. Im Vorfeld hatte der Verein schon die Aufstiegsstufe zum Steg durch eine Schräge ersetzt, damit auch Gehbehinderte auf den Steg kommen können“, teilt Meyer mit.

Für die Sitzbank hätten die Anlieger nicht noch zusätzlich in die Tasche gegriffen, da die Substanz noch in Ordnung sei. „Aber sie sieht leider unschön aus, da es immer wieder Zeitgenossen gibt, die ihre Markierungen hinterlassen müssen“, so Meyer. Schmierereien mit Filzstift sehen nur unschön aus, schlimmer sei es, wenn Botschaften ins Holz geschnitzt würden. „Es wird sogar mit einer Aluschale direkt auf der Bank gegrillt“, so Meyer. In die Bankritzen gedrückte Kippen, Asche, Kronkorken und anderer Müll seien vermeidbar. Auch spitze Holzsplitter hätten auf einem Badesteg nichts zu suchen. „Aber Hundehalter meinen, dass ihre Lieblinge die vorher ins Wasser geworfenen Äste in viele Splitter zerbeißen können, weil der Wind ja alles wegwehen würde.“

Für die meisten Besucher sei es selbstverständlich, dass sie den Steg genauso verlassen, wie sie ihn vorgefunden haben. „Unser Verein und sicherlich alle Besucher würden sich freuen, wenn jeder Benutzer in dieser Richtung denken und handeln würde“, betont Meyer. - jw

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