Spannender Vortrag bei den Landfrauen über verschiedene Temperamente

Kinder verstellen sich nicht

Die Landfrauen Anke Rautenberg (l.) und Sylvia Münkel (r.) hatten Kirsten Müller als Referentin zu Gast.
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Die Landfrauen Anke Rautenberg (l.) und Sylvia Münkel (r.) hatten Kirsten Müller als Referentin zu Gast.

Hemslingen - Die vier Temperamente und ihre Auswirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Umwelt. Das war das Thema eines interessanten Vortrags von Kirsten Müller aus Oyten beim Landfrauenverein Hemslingen-Söhlingen.

Müller beschrieb laut Mitteilung des Vereins am Beispiel von Grundschulkindern, wie unterschiedlich Temperamente sein können. Bei Kindern sind demnach die charakterlichen Eigenschaften viel deutlicher zu erkennen, weil sie sich noch nicht verstellen.

Das zeigt sich besonders darin, auf welch unterschiedliche Art Kinder das Gleiche tun. Erwachsene dagegen haben gelernt, mit ihrem Temperament umzugehen. Um herauszufinden, welcher Typ man selber ist, konnten die Frauen ein Quiz mitmachen. Allerdings teilte Müller den Teilnehmerinnen bei der Auswertung mit, dass so ein Test völlig unsinnig sei, weil jeder alle vier Temperamente in sich hat, aber nur zwei hauptsächlich durchs Leben führten.

Bei den Temperamenten unterscheidet man zwischen Sanguinikern, Phlegmatikern, Cholerikern und Melancholikern. Kirsten Müller erklärte, dass Sanguiniker große Optimisten mit einer positiven Lebenseinstellung seien. „Sie haben viele Vorsätze, aber nur wenig Durchhaltekraft.“

Phlegmatiker hingegen seien ruhige und harmonische Menschen, die Auseinandersetzungen gerne aus dem Weg gehen und nur das Nötigste erledigen würden. „Choleriker wiederum sind Führungspersönlichkeiten, die Probleme aus dem Weg räumen und ihr Ziel fest im Blick haben, wobei sie andere oft für ihre Pläne benutzen“, wird Müller zitiert.

Melancholiker könnten sich gut in andere Menschen einfühlen und seien sehr gründlich in allen Dingen. „Sie sind aber auch leicht verletzbar und nachtragend“, so die Expertin, die betonte, dass sich die Temperamente mit dem Lebensalter ändern würden und die Menschen sie durch Vererbung in sich trügen, aber auch durch die eigene Persönlichkeit entwickelten.

Zum Schluss stellte Kirsten Müller die Frage, wie eine Welt wäre, wenn alle Menschen das gleiche Temperament hätten? „Wir waren uns einig, dass das nicht gut ist“, schreiben die Landfrauen. Wichtig sei es zu erkennen, wann welches Temperament bestmöglich eingesetzt werden könne.

Karin Müller gab den Landfrauen noch mit auf den Weg, dass jeder Mensch lebenslang lernen müsse, selber das Temperament zu beherrschen und nicht umgekehrt.

jw

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