Sommerferienprogramm mit Pferden und Ponys im Reitstall Oetjen

Kinder lernen Grundlagen des „Pferdeflüsterns“

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Reitlehrerin Anne Oetjen (r.) hatte viel Spaß beim Sommerferienprogramm.

Riekenbostel - Von Susanne Hastedt. Wie putze und sattle ich ein Pferd? Wie kann ich mich vom Boden aus mit einem Pferd verständigen? Welche Hufschlagfiguren gibt es? Beim Sommerferienprogramm im Reitstall von Anne Oetjen in Riekenbostel hatten 50 Kinder über drei Wochen hinweg fast rund um die Uhr Spaß mit Pferden und Ponys.

Außer mit einem großen Wissensschatz versorgte Reitlehrerin Anne Oetjen die jungen Teilnehmer an einigen Tagen liebevoll mit einem „Rundum-Sorglospaket“ inklusive Unterkunft und Verpflegung. „Ich bin ganz begeistert, wie gut alles mit den Kindern geklappt hat“, resümiert Oetjen. Sowohl die Übernachtung im gemütlichen Gartenhäuschen klappte reibungslos als auch das „Experiment Horsemanship“.

Bei diesem neuen Programmpunkt wurde den Kindern gezeigt, wie sie die Ponys nur mit Einsatz ihrer Körpersprache, einem speziellen Stab mit Seil und einem langen am Knotenhalfter befestigten Führseil vom Boden aus leiten können. Dabei ging es vorwärts, rückwärts und auch seitwärts. „Ich habe zum Beispiel gelernt, wie ich mein Pony mit der Hinterhand wegschicken kann, damit es mich anschaut und stehen bleibt“, erklärt die elfjährige Johanna begeistert. „Das klappt, indem ich einfach nur die Hinterhand ,weggucke’, also ganz ohne ziehen am Seil.“

Anne Oetjen ist ebenfalls ganz begeistert von der Bodenarbeit und den Möglichkeiten, die sich daraus für Pferd und Reiter ergeben. „Selbst diejenigen, die vorher noch nie was von Bodenarbeit gehört haben, sind völlig entspannt da heran gegangen und sind hinterher auch beim Reiten ganz anders mit den Tieren umgegangen. Das hat viel Spaß gemacht.“

Aber auch die anderen Themenbereiche wie Springen und Ponyspiele kamen bei den Kindern gut an. Wie bei den Mounted Games galoppierten die sie bei den Geschicklichkeitsspielen mit den Ponys durch die Halle, um zum Beispiel mit Sand befüllte Dosen zu stapeln oder Fahnen in Pylonen zu stecken. Hinterher gehörte natürlich auch das Aufräumen mit dazu – und das Füttern und Versorgen der Ponys wie „Max“, „Teddy“ und „Amadeus“.

„Das Programm werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen“, ist sich Anne Oetjen jetzt schon sicher.

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