Bremer Band Bukow lernt sich in Söhlingen kennen

Seit dem vergangenen E:A:O zusammen

Die Band Bukow spielt in Söhlingen.

Söhlingen - Schwermütiger Indierock und deutsche Texte werden beim Erntefest All Over, kurz E:A:O, am Freitag, 1. September, im Festzelt am Söhlinger Schützenhaus von der Bremer Band Bukow präsentiert. Hier Bassist Nils Freesemann im Interview.

Es stellt sich ja zu allererst die Frage, wie und wann Ihr euch für euer neues Gemeinschaftsprojekt zusammengefunden habt?

Nils Freesemann: Es fing damit an, dass einige von uns an einigen Songideen gearbeitet haben. Ungefähr zeitgleich haben wir dann Andi getroffen. Ein alter Freund und Schlagzeuger. Aus einer gemütlichen Kaffeerunde wurde die erste Probe und daraus die ersten Songs. Der Rest der Geschichte klingt wie eine Story, ist aber die Wahrheit. 2016 haben wir beim E:A:O Manu wiedergetroffen. Ein alter Freund und Gitarrist. Nach einer kurzen Zeit standen wir zu viert im Proberaum.

Seit Eurer Jugend macht ihr in den verschiedensten Konstellationen Musik. Habt Ihr euch für Bukow direkt zu Anfang an gesagt: Dies und das müssen wir ganz anders machen?

Freesemann: Im Grunde sind verschiedene Dinge dafür verantwortlich, dass wir Einiges anders machen. Wir treffen uns nicht nach einer bestimmten Regelmäßigkeit, sondern eher immer dann, wenn es genügend Ideen gibt. Wir stehen nicht im Proberaum und glotzen uns an, um die Zeit Tod zu schlagen. Außerdem gibt unser Proberaum vor, dass wir um 22 Uhr aufhören müssen. Dadurch ist oft Schluss, wenn es gerade am Schönsten ist. Aber dennoch behält man sich aber auch eine schöne Portion Euphorie.

Wir empfinden es als sehr sportlich, wenn Musiker zeitgleich in zwei ambitionierten Projekten spielen, wie bei Euch Bukow und Anchors & Hearts. Entstehen dort nicht schnell Konflikte?

Freesemann: Wir suchen uns immer unsere Nischen, um an Bukow zu arbeiten. Dadurch bleibt es aber auch immer fresh. Es bleibt besonders. Wir arbeiten aber auch durchaus zu Hause an Songideen und tragen die dann im Proberaum zusammen.

Warum eigentlich Bukow?

Freesemann: Tatsächlich war es so, dass ich vor dem Fernseher saß und Polizeiruf 110 geguckt habe. Keine Ahnung, wie der Originaldialog war, aber sinngemäß war es „bla, bla, bla... Bukow“. Das hab ich mir ins Handy getippt. Dazu die Bemerkung, dass das ein guter Bandname ist.

Kurz nach eurer Gründung habt ihr die EP „Alles für immer“ eingespielt und veröffentlicht. Was macht euren Stil aus?

Freesemann: Wir sind ehrlich. Wir sind auch mal schwermütig. Wir vergessen aber auch nicht, dass es weitergeht. Der Inhalt unserer Musik spiegelt das wider.

Hat sich etwas im Songschreiben über die Jahre verändert?

Freesemann: Wir finden schneller ein Ende, ohne dabei den persönlichen Anspruch zu verlieren. Vieles passiert gemeinsam im Proberaum.

jw

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