Erneuerung zu teuer / Rat verschiebt Projekt auf 2017

Schulsteeg bleibt zunächst, wie er ist

Der Schulsteeg in Hemsbünde muss erneuert werden. Diese Maßnahme ist allerding teurer als erwartet. - Foto: Woelki

Hemsbünde - Von Tobias Woelki. Das im Haushalt eingestellte Geld reicht nicht. Die Gemeinde Hemsbünde erwog, in diesem Jahr den öffentlichen Schulsteeg als eine schmale Zuwegung für Fußgänger von Hemsbünde nach Worth zu erneuern. Doch daraus wird vorerst nichts.

So beschloss der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung die Maßnahme, den Schulsteeg zu erneuern, ins kommende Jahr zu verschieben. Wie Bürgermeister Manfred Struck (SPD) erklärte, habe die Gemeinde den Schulsteeg Mitte der 70er Jahre mit den Gehwegplatten angelegt und sich seitdem auf Maßnahmen zur Instandhaltung beschränkt. Doch der Aufwand hierzu werde immer größer, deshalb hatte die Politiker bereits im vergangenen Jahr darüber nachgedacht, den Schulsteeg zu erneuern. 20 000 Euro sind für die Maßnahme im Haushalt eingestellt. Zu wenig, wie sich herausstellte. „Wir als Gemeinde haben durch das Einholen von Angeboten festgestellt, dass die geplanten Mittel nicht ausreichen.“

Der Umfang der Erneuerung ist groß. Auf ganzer Länge müssen die Gehwegplatten aufgenommen werden. Auch können die Arbeiter keine Maschinen einsetzen, da der Weg zu schmal ist. Er muss von Hand gebaut werden, was die Maßnahme verteuert.

Die Gemeinde plant den Schulsteeg komplett zu erneuern, an den beiden Seiten Borde setzen zu lassen, den Weg mit einer Schotterschicht anzufüllen und darauf eine sechs Zentimeter starke Bitumschicht aufbringen zu lassen. Zunächst war angedacht, den Weg mit einem wasserdurchlässigen Gehweggranulat aufzuschütten. „Doch davon haben uns die Experten abgeraten, weil die Unterhaltung zu teuer wäre“, so Struck.

Auch an der Brücke nage der Zahn der Zeit. „Auf längere Sicht brauchen wir eine neue Brücke“, so der Bürgermeister. Die Kosten hierfür schätzt er auf 20 000 bis 30 000 Euro.

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